Abstill-Manöver: Wochenende in Bildern 19./20. Mai 18

Ein Wochenende voller Emotionen, Schlafmangel und einem Versuch, in der Nacht abzustillen. Schließlich bietet sich das verlängerte Wochenende gut an dafür.

Samstag:

Es hat überraschend gut geklappt in der Nacht. Das Pralinchen hat sich zwar mächtig aufgeregt, nicht mehr in der Nacht stillen zu dürfen, ist aber nach einer Weile in meinem Arm eingeschlafen. Ich konnte es gar nicht fassen und war so euphorisch, dass ich nicht mehr einschlafen konnte. Fragt mich nicht, wie ich es schaffte, Frühstück zu machen mit ca. 2 Stunden Schlafpensum.

Danach treffe ich mich mit meiner hochschwangeren Freundin in der Stadt, um ein paar Sachen für ihren Neuankömmling zu kaufen. Babyflausch.

Wir genießen einen Smoothie und quatschen.

Ich bin immer noch müde, aber stolz auf mich, dass ich diese erste Nacht hinter mich gebracht habe. Und natürlich auch mächtig stolz auf das Pralinchen. Sie hat das sogar trotz ganz leichter Erkältung richtig gut hinbekommen. Pädagogisch total falsch, kaufe ich ihr eine „Belohnung“, die ihr der „Herr Mond“ am Morgen in den Schuh stecken wird. Das ist eine Geschichte, die ich mir dazu ausgedacht habe.

 

Wieder zu Hause angekommen, mache ich Mittagessen: Soulfood-Pasta mit Bohnen, Rucola, Tomaten, Pesto und Parmesan. Das Rezept gibt es übrigens hier.

Das Pralinchen will leider nichts davon wissen und isst lieber Knabberzeug. Überhaupt ist sie heute etwas schlecht drauf. Vielleicht ist sie böse auf mich? Ich frage sie und sie meint: „Ein bisschen.“

Diesmal gehen wir auch nicht wie gewohnt zu den Großeltern, weil diese gerade auf Urlaub sind. Dafür verbringen wir den Abend noch zu Hause auf dem Balkon, weil das Kind nicht rausgehen will. Und fallen dann ziemlich müde ins Bett.

Sonntag:

Puh, die zweite Abstill-Nacht war anstrengend! Beim ersten Mal Aufwachen hat sie nur kurz gemeckert und ist wieder in meinem Arm eingeschlafen, aber das zweite Mal war ziemlich schlimm. Sie ließ sich gar nicht beruhigen und war ein richtiger Wutzwerg. Ich war hin- und hergerissen was ich machen soll. Schließlich stillte ich sie doch noch zwei, drei Sekunden lang. Und sie schlief danach wieder in meinem Arm ein. Mit Ach und Krach geschafft. Aber fragt mich nicht, wie ich mich am nächsten Morgen fühlte. Richtig erschöpft. Fertig.

Ein paar Vitamine zum Frühstück geben mir ein bisschen Power. Das Pralinchen ist mir heute sehr wohlgesinnt. Wir kuscheln ganz viel und ich freue mich wie ein Honigkuchenpferd darüber. Das gibt mir dann noch mehr Energie. Und natürlich auch ein langes Mittagsschläfchen.

Danach ernten wir Mangold auf dem Balkon fürs Mittagessen.

Ich mache nämlich einen Mangold-Feta-Strudel.

Der Lachs passt gut dazu und der Strudel schmeckt unglaublich lecker.

Leider hustet das Pralinchen ziemlich viel, ihre leichte Erkältung ist schlimmer geworden. Ich frage mich, wie ich das in der Nacht mit dem Abstillen machen soll. Einfach durchziehen? Oder doch eine Pause einlegen? Schwierig…

Wir gehen aber trotzdem mal raus, um frische Luft zu tanken. Und mein Grübel-Gehirn auf andere Gedanken zu bringen.

Wir haben richtig viel Spaß auf der langen Rutsche.

Und versüßen uns den Tag noch mit Macarons und Kuchen.

Und was habt Ihr so gemacht? Viele Bilder gibt es wie immer bei Susanne von Geborgen Wachsen.

Comments

  1. Hallo Schokomama,

    Eine spannende Phase und ich kann dich voll und ganz verstehen. Das nächtliche Abstillen ist nicht einfach und trotzdem wird es irgendwann Zeit um die Kraftreserven wieder aufzufüllen. Ihr beiden macht das ganz wunderbar und an den PawPatrol-Hunden wäre ich wohl auch schwer vorbei gekommen.

    Auf das es weiterhin so gut bei euch klappt und die Erkältung nicht schlimmer wird.

    Viele Grüße
    Mama Maus

Ich freue mich, wenn Du mir einen Kommentar hinterlässt!

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