Eine Geburt ohne Schmerzen

Tadaaa! Ein neuer Blog ist geboren! Oder, besser gesagt, wird geboren, denn noch befinden wir uns in der Austreibungsphase.  Es fehlt noch so einiges, aber zumindest verläuft die Geburt schmerzfrei. Und ich genieße es, die ersten Zeilen auf diesem Blog, auf MEINEM Blog zu schreiben. 

Bis jetzt war ich nur Konsumentin: ich liebe es, andere Blogs zu lesen, mich von ihnen inspirieren zu lassen. Viele davon sind sehr gelungen, authentisch, ehrlich. Man merkt, dass darin viel Herzblut steckt. Und immer wieder habe ich mich zwischendurch gefragt, ob ich nicht auch mal so etwas machen könnte.

Der Traum vom eigenen Blog war jedenfalls da und ich habe wirklich sehr lange überlegt, ob ich dieses „Projekt“ starten soll oder nicht.

Ich hatte unzählige Bedenken:

  • Es gibt ja schon so viele tolle Blogs im Bereich Familie, Mama-Alltag, Lifestyle.
  • Ich werde da einfach nur untergehen, ich kann da nicht mithalten.
  • Ich werde keine interessanten Beiträge abliefern können.
  • Das alles kostet einfach zu viel Zeit.
  • Bleibt dann meine Familie auf der Strecke?
  • Wahrscheinlich werde ich sowieso keine Leser haben oder womöglich welche, die den Blog grottenschlecht finden.
  • Und was, wenn ich mir selbst der größte Kritiker bin?

Und dann habe ich mir gedacht, dass ich mir doch einfach nicht zu viele Gedanken machen soll. Das macht mich übrigens als Persönlichkeit aus: ich mache mir immer zu viele Gedanken!! Es ist schrecklich, dauernd zu denken: Was könnte passieren? Was ist, wenn dieses oder jenes eintrifft? Ich stehe mir dann selbst so sehr im Weg. Also dachte ich mir: „STOPP! Diesmal nicht! Diesmal tust du einfach, und denkst nicht zu viel nach. Lass dich doch einfach mal auf etwas ein und schau, was daraus entsteht.“ Und das habe ich dann gemacht. Ich dachte mir:

  • Es könnte ja Spaß machen, das Schreiben.
  • Ich habe nichts zu verlieren, außer Zeit.
  • Es ist dann trotzdem keine verlorene Zeit, weil ich kreativ war.
  • Es ist eine Reise zu sich selbst.
  • Es ist ein Andenken an die stressigen, schönen, unbezahlbaren, einzigartigen Momente, die ich mit meinem Kind erlebe. So werden sie für immer festgehalten.
  • Vielleicht lerne ich neue Menschen, Perspektiven kennen?
  • Vielleicht kann ich andere inspirieren?

Fallen euch weitere Punkte ein? Habt ihr selbst einen Blog oder schreibt ihr gerne? Wenn ja, warum? Was treibt euch an, was bereitet euch Kopfzerbrechen?

Ich freue mich, wenn Du mir einen Kommentar hinterlässt!

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