Perlenkisten-Schwärmerei: Freitagslieblinge KW11

Darf ich hier ein bisschen schwärmen? Das Pralinchen ist gerade der Hammer! Ich bin zurzeit eine sehr stolze Mama, weil sie einfach so unglaublich süß, lieb, hilfsbereit, kuschelig ist.

Heute hatte ich frei, wollte sie aber dennoch in den Kindergarten bringen, um ein bisschen Me-Time zu haben und ein paar Erledigungen zu machen. Aber irgendwie klappte das nicht so ganz. Sie ließ sich gar nicht anziehen, hat sich so richtig dagegen gewehrt, geweint. Das macht sie sonst auch, aber diesmal war es anders, sie war richtig aufgelöst. Sie wollte nicht in den Kindergarten, ich fragte sie ein paar Mal, jedes Mal die gleiche Antwort: Nein. Willst du bei Mama zuhause bleiben? Ja.

Also ließ ich sie zuhause. Einerseits freute ich mich, dass sie bei mir bleiben wollte. Das finde ich schön, ein Kompliment irgendwie. Und andererseits dachte ich mir: ein bisschen Zeit für mich wäre auch nett gewesen. Doch die Zeit mit ihr war einfach so angenehm, dass diese Gedanken bald verflogen. Sie spielte heute wirklich sehr schön und lange alleine, ich konnte nebenbei twittern, kochen, etc.  Für dieses zarte Alter eine reife Leistung. Ich bin so stolz auf sie!

Dabei entstand auch dieses Foto – mein Lieblingsmoment mit dem Kind:

Ich zeigte ihr meine Perlenkiste. Früher bastelte ich nämlich Schmuck selbst, und habe immer noch ganz viele Utensilien aus dieser Zeit: viele bunte Glasperlen, Silberdraht, etc. Als das Pralinchen noch kleiner war und alles in den Mund nahm, traute ich mich nicht, ihr die Kiste zu zeigen. Doch jetzt geht das in meinem Beisein ganz gut…sie hatte eine große Freude damit, die Perlen zu sortieren und genau im Sonnenlicht anzuschauen. Ein tolles Spektakel!

Lieblingsmoment für mich:

 

Nach längerer Zeit traf ich mich wieder mit einer lieben Freundin, die ich noch aus Studienzeiten kenne. Wir ließen uns frisch gerösteten Kaffee und Schokokuchen schmecken. Seit ich Mama bin, fällt es mir gar nicht so leicht, die Kontakte zu kinderlosen Freundinnen aufrechtzuerhalten. Dabei ist es richtig erfrischend, auch mal nicht über Mama-Kram zu reden.

Lieblingslektüre:

Ich fand den Artikel von Sonja / Mama Notes „Wie ich eine entspanntere Mutter wurde“ sehr hilfreich. Darin gibt sie Tipps – nicht auf belehrende, sondern auf liebevolle Art – wie man den Mama-Alltag etwas entspannter angehen kann. Sympathisch fand ich dabei, dass sie auch nicht so die Spielemama ist…das geht mir auch so. Ich liebe es, meinem Kind Nähe zu geben, aber spielen kann ich echt nicht gut und macht mir auch nicht so viel Spaß.

Lieblingsessen:

Ich bin richtig begeistert von der Gemüsepaella, die ich diese Woche nachgekocht habe. Ich hätte mich in sie reinlegen können, so gut war sie! Kommt bei uns jetzt häufiger auf den Tisch. Das Rezept findet ihr hier auf dem Blog. Nachkochen erlaubt! 😉

Inspiration der Woche:

Den Text von Ganz normale Mama habe ich sehr inspirierend gefunden. Darin schreibt sie – grob zusammengefasst – dass sich die Prioritäten in ihrem Leben weg von Lifestyle, Karriere und Reisen und hin zu Zeit mit den Kindern verbringen verlagert haben. Denn die ist wirklich wertvoll! Ich habe mich in ihrem Text wiedergefunden, weil auch ich ihrer Meinung bin, dass man diese tolle Zeit, in der die Kinder einen noch so brauchen, nicht verpassen sollte. Auch wenn es manchmal anstrengend ist…nichts kann diesen wunderbaren Schatz an gemeinsam erlebten Momenten aufwiegen.

In diesem Sinne: verbringt ein schönes, entspanntes Wochenende mit Euren Kindern! Mehr Freitagslieblinge findet ihr übrigens bei Berlinmittemom.

 

 

Comments

  1. auch wieder ein schöner eintrag! ♥ ich bin auch überhaupt keine gute spielerin, ich lasse den kleinen meistens alleine spielen und hab trotzdem immer mal eins chlechtes gewissen. dann setz ich mich dazu und…ja…sitze halt. und gucke zu. was ich gut kann: bücher mit ihm angucken. das fordert er auch. aber sonst, nee, ist spielen echt nicht so meins. ich glaube aber, dass das auch nicht verkehrt ist. sie sollen sich ja auch selbst beschäftigen können, selbst dinge entdecken und lernen. man kann sie ruhig machen lassen…

    • Danke dir! Ich mache das auch so, dass ich mich hinsetze und zuschaue…und versuche, dabei kein schlechtes Gewissen zu haben. Denke aber auch, dass das gut für die Kinder ist…oder zumindest so ein Zwischending zwischen mitspielen und zuschauen…

      • also die meiste zeit am tag lass ich ihn tatsächlich alleine spielen, wenn wir nicht unterwegs sind. da versuche ich dann, bisschen was zu tun im haushalt oder manchmal sitze ich auch nur am laptop. er ist ab und zu auch im laufgitter, wenn ich z.b. eine folge irgendeiner serie täglich gucke (gerade satc). das darf man ja fast nicht laut sagen, aber am ende muss es auch jeder sebst wissen. er guckt immer mal in den tv, spielt aber auch immer wieder, ohne hinzugucken. und die halbe stunde brauche ich mit meinem kaffee. 😉 wir gehen ab und zu auch in ein eltern-kind-zentrum, da tummeln sich massenhaft eltern mit ihren kinder in der kleinen spielecke rum, ich frage mich immer was das eigentlich soll. sie nehmen platz weg und beeinflussen permanent die kinder beim spielen. ein kind spielt mit iorgendeinem plastikteil, da kommt die mutter von der seite mit einem holzauto. „guck mal hier, das auto!“ kind total desinteressiert… ich verstehe das manchmal nicht. ist doch schön, wenn das kind sich auf etwas konzentriert, wieso muss ich da von der seite mit meiner meinung nach pädagogisch wertvollerem spielzeug ankommen? und ich sitze da meistens mit meinem kaffee am tisch daneben und beobachte mein kind beim spielen. ich spiele in diesem ekiz nicht eine sekunde mit ihm, ich bin einfach in der nähe und ab und zu zeigt er mir ganz stolz irgendwas. das finde ich schön und das reicht in meinen augen. manche eltern machen das genauso, andere wiederum gucken einen komisch an weil man sich nicht mit seinem kind beschöftigt. dabei tut man das ja, nur nicht so offensiv. 😉

        • Hallo du Liebe,

          Sorry für die späte Antwort, bin irgendwie mit allem zurzeit hintennach…
          Ich finde Du machst das ganz richtig so. Ich genieße es richtig, meiner Maus beim Spielen zuzuschauen und ich denke mir, wenn sie mehr Interaktion will, dann fordert sie das sicher auch ein. Wie alt ist Dein Kind eigentlich? Und hast Du eines oder mehrere? Würde mich nur mal interessieren…
          Ganz liebe Grüße an Dich

Ich freue mich, wenn Du mir einen Kommentar hinterlässt!

Copyright © 2017 · Theme by 17th Avenue

%d Bloggern gefällt das: