Gutes Essen, reisender Mann und krankes Kind

Wenn der Mann weg ist, macht man Dinge, die man sonst nicht macht. Eine Freundin einladen und bis in die Morgenstunden plaudern, zum Beispiel. Oder überhaupt spät schlafen gehen. Zu viel Schoki essen, weil man dann die ganze Tafel für sich alleine hat. Naja, jedenfalls haben das Pralinchen und ich dieses Wochenende alleine verbracht. Es war leider nicht immer lustig, aber seht mal selbst.

Samstag:

Die Nacht war wegen des Besuchs sehr kurz, aber das Frühstücksei schmeckt trotzdem. Das Pralinchen entdeckt noch die Reste von der mitgebrachten Schokotafel und verschlingt sie zum Frühstück, ehe ich sie noch retten kann.

Anschliessend spiele ich mit dem Pralinchen, welches aber nur im Bett liegen will. Später werde ich wissen, warum. Zum Frühstück will sie nach der Schoki ein paar Vitamine…auf dem Spieß schmeckt das Obst noch besser. Vor allem wenn man die Obststücke schön selbst auffädeln kann.

Zwei Nachbarsmädchen kommen vorbei und wollen uns ihre Tanzperformance zeigen, die sie zu Halloween aufführen werden. Das Pralinchen ist sehr beeindruckt.

Essenszeit: es gibt Gemüse und Fleischbällchen aus dem Ofen.

Die Oma kommt vorbei und das Pralinchen zeigt ihr auch ihre Version des Tanzes. Sie eifert eben sehr den großen Mädels nach. Wenig später jammert sie über Bauch- und Ohrenschmerzen. Das Jammern wird dann zu einem Weinen, sodass ich mir ziemlich Sorgen mache. Ich suche schon mal vorsichtshalber nach Kinderarztpraxen, die in Wien auch am Wochenende offen haben, und stoße dabei auf eine übersichtliche Liste – sehr praktisch. Doch leider haben die alle nur bis 18:00 Uhr auf. Da wären wir sowieso schon zu spät dran.

Wir retten uns über den Tag mit Fiebersaft und Milchreis mit Apfelmus. Das Pralinchen isst gleich zwei Schüsseln leer, und ich schöpfe Hoffnung, dass sie vielleicht doch nicht so krank ist.

Am Abend hat sie sogar Lust zu spielen. Not macht erfinderisch: Wenn man keinen Sattel hat, dann muss man ihn aus Decken, Pölstern und Gürteln basteln.

Sonntag:

Die Nacht war grauenvoll. Hohes Fieber, Schüttelfrost, Schmerzen. Armes Pralinchen! Einsam esse ich mein Frühstücksei, und sehne mir den Mann herbei. Sorry für den Reim!

Dieser schickt inzwischen Fotos aus Berlin. Eines davon vom Reichstag.

Das Pralinchen und ich schauen uns die Eiskönigin an. Ich bin ganz enttäuscht, als sie jedoch in der Mitte des Films den TV abschaltet. Hätte gerne gesehen, wie es weitergeht. Naja, war wohl doch etwas zu lang für sie…

Zum Essen mache ich überbackene Schinkenfleckerl mit Kürbis. Lecker!

Den Rest des Tages lümmeln wir herum und freuen uns, als der Mann wieder gut zu Hause ankommt.

Und wie war Euer Wochenende? Mehr Bilder gibt es wie immer bei Susanne von Geborgen Wachsen.

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