Poetram und Tortendesaster: Wochenende in Bildern KW 11

Endlich bin ich dieses Wochenende zu mehr Schlaf gekommen. Am Samstag haben das Pralinchen und ich bis 9:30 Uhr geschlafen!!! So etwas gab es noch nie!! Wenn der Mann uns nicht geweckt hätte…

Das Frühstück musste ich dann schnell hinunterschlingen, weil ich 1h später mit einer Freundin verabredet war. Ich fuhr mit der Straßenbahn zum Treffpunkt, genauer gesagt mit der „Poetram“: Ich stieg in die altbackene Tram ein, verfasste ein kurzes Gedicht und bekam dafür einen gratis Kaffee. Ein netter Marketing-Gag einer bekannten österreichischen Kaffeemarke.

Danach startete unser Mini-Shoppingtrip mit der Freundin. Klamotten für uns? Nein! Für die Kinder. War ja klar…

Eine kleine Erfrischung zwischendurch und plaudern, was das Zeug hält…man hat sich seit ein paar Monaten nicht mehr gesehen.

Nach der kurzen Pause suchten wir einen bestimmten Kinderbuchladen und haben uns dabei verlaufen. Dort angekommen, hatten wir nicht mehr viel Zeit, weil wir schon nach Hause mussten. Es waren so viele tolle Bücher, dass ich mich in der kurzen Zeit nicht entscheiden konnte…leider.

Ab nach Hause zu meinen Beiden, die inzwischen im Museum waren. Danach ging es noch zur Oma und Opa, der Mann und ich kauften ein, das Pralinchen spielte mit dem Dackel und ich holte sie dann wieder ab. Da war es schon wieder dunkel…Sie war nach der Zeit bei Oma und Opa ziemlich aufgedreht, überreizt und müde. War wohl anstrengend gewesen…

Am Sonntag wollte das Pralinchen unbedingt Tomaten mit Kräutersalz frühstücken. Eine kleine Vorspeise, sozusagen. Es gab auch wieder unsere altbewährten, mit Käse überbackenen Rucola-Pesto-Brötchen und Schokomüsli.

Nach dem Frühstück ging der Mann mit dem Pralinchen wieder ins Museum, das Wetter war leider nicht schön, eher regnerisch. Ich blieb zuhause und machte „Backe, backe Kuchen“. Das Pralinchen hat morgen ihren zweiten Geburtstag, und so wagte ich mich an eine Sachertorte, nach dem Geheimrezept von meiner Mama.

Zuerst Zutaten abwiegen: Schoko, Butter, geriebene Mandeln, Semmelbrösel. Eier trennen, schlagen. Alles zusammenrühren.

Hand aufs Herz: am besten schmeckt doch der rohe Teig, oder?

So sieht die fertig gebackene Torte aus…ein Desaster! Sie ist nämlich nicht aufgegangen! Ist nur 2cm hoch geworden (sieht man auf dem Foto nicht), irgendwas habe ich falsch gemacht…

Wahrscheinlich war die Schokomasse noch zu warm…oder ich habe das Eiweiß zu wenig steif geschlagen. Jedenfalls bin ich froh, dass wir den Geburtstag nur klein feiern, sonst müsste ich mir noch schnell was anderes überlegen. Also ein Backprofi bin ich definitiv nicht! Hoffentlich macht die Tortendeko noch was her, die muss ich morgen noch besorgen.

Als das Pralinchen mit dem Papa wieder nach Hause kommt, verstaue ich die Torte schnell im Kühlschrank. Soll ja morgen schließlich eine Überraschung sein. Danach fahren wir zu Freunden, die gerade umgezogen sind. Die Mädels spielen zusammen und das Pralinchen bekommt eine riesige Kuschelente geschenkt. Sie strahlt übers ganze Gesicht!

So, das war unser Wochenende in Bildern. Mehr seht Ihr wieder bei Susanne von Geborgen Wachsen. Und was habt Ihr so unternommen?

Comments

  1. ich weiß schon, warum ich backen wirklich hasse. es mach tmir überhaupt keinen spaß, das mehl (und de rdamit verbundene dreck) nervt mich und man weiß irgendwie nie, was rauskommt. beim kochen kann man so schön improvisieren und immer mal kosten. 😉

    ich hoffe, die torte war trotzdem lecker.

    • Stimmt, beim Backen muss man so genau sein. Aber ich muss sagen, die Torte hat trotzdem gut geschmeckt Werde nächstes Mal etwas Backpulver dazugeben…

Ich freue mich, wenn Du mir einen Kommentar hinterlässt!

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