Polnische Weihnachten 23./24. Dezember 17

Weihnachten. So entspannt wie noch nie. Warum? Weil ich die Geschenke schon am Vortag gepackt habe (sonst immer in letzter Minute am 24.) Ach ja, und ich hatte den Luxus, dass wir bei meinen Eltern eingeladen waren und ich keinen Finger krümmen musste.

Samstag:

Das Pralinchen öffnet das vorletzte Türchen des Adventkalenders und freut sich riesig über Seifenblasen!

Ich verbringe den Tag hauptsächlich mit Geschenke packen. Insgesamt vier Stunden (!). Es liegt nicht an der Quantität, sondern an meiner völligen Talentfreiheit diesbezüglich.

Das Kind richtet bei Oma und Opa die Krippe ein und der Mann und ich verbringen zwei gemütliche Stunden zu Hause. Es gibt etwas Leichtes, weil am nächsten Tag Völlerei angesagt ist. Halloumi mit Tabouleh (Bulgur mit Tomaten, Petersilie und Minze) und Selleriepüree vom Vortag.

So schaut die fertige Krippe aus:

Sonntag:

Die Nacht war schlimm mit stündlichem Aufwachen. Aufregung? Vorfreude auf das Christkind? Keine Ahnung. Jedenfalls bin ich hundemüde und gereizt.

Das Kind öffnet das letzte Türchen vom Adventkalender und schlürft den darin enthaltenen  Smoothie zum Frühstück.

Danach fahren wir ins Museum. Dort gibt es ein nettes Programm für Kinder zu Weihnachten. Wir fahren eine lustige Runde mit der Gartenbahn.

Der Mann versucht sich als Nachrichtensprecher im Fernsehen.

Zu Hause halten wir Mittagsschläfchen und dann geht’s ab zu Oma und Opa. Wir sind ganz begeistert, was die Oma da auf den Tisch gezaubert hat. Nach polnischer Tradition gibt es 16 Speisen zu Weihnachten. Es wird ein Platz frei gelassen für jemanden, der sich einsam fühlt und mitfeiern möchte.

Aber noch setzen wir uns nicht an den Tisch. Zuerst liest Opa die Weihnachtsgeschichte vor.

Dann teilen wir Oblaten und sagen einander, was wir uns für den anderen wünschen.

Das Pralinchen hat leider keinen großen Hunger und während wir essen bestaunt sie den Weihnachtsbaum. Und wartet aufs Christkind.

Bescherung: Die Freude ist riesengroß und alle Geschenke werden schnell aufgerissen. Die Oma hilft ihr dabei.

Sie hat drei Kuscheltiere und zwei Lego-Häuschen bekommen.

Und wie war Euer Weihnachtswochenende? Viele Bilder seht Ihr bei Susanne von Geborgen Wachsen.

Ich wünsche Euch noch weitere schöne, wundervolle, gemütliche Feiertage mit Euren Liebsten und danke, dass Ihr hier so fleißig mitlest! ❤️

Comments

  1. Wir hatten hier die Mundfäule in der Woche vor Weihnachten, ich hab drüber geschrieben. Das hat natürlich alles aus der Bahn geworfen, weil das Kindchen an mir klebte und ich nichts tun konnte. Nicht arbeiten gehen, nichts vorbereiten. Zum Glück hatte ich schon alle Geschenke längst verpackt und auch schon fast alles außer Frisches eingekauft. Pünktlich zum Heiligen Abend hat der Kleine erstmalig wieder richtig gegessen, das war unser größtes Geschenk. Er wollte aber nur milde Sachen und hat die typischen Wiener Würstchen (bei euch heißen die Frankfurter, oder?) und den Kartoffelsalat nicht angerührt. Die Käsesuppe auch nicht. Er hatte dafür zwei Eier, ein paar Kartoffelscheiben ohne Würze und ein bisschen Gurke. 🙂

    Es gab viel zu viele Geschenke, weil jeder sich beteiligen wollte und auch wenn jedes einzelne Geschenk schön und nicht übertrieben war, war es in der Summe zu viel. Der Kleine ist mitten im Auspacken aufgestanden, hat seine Oma an die Hand genommen und ist ins Kinderzimmer mit ihr spielen gegangen. 😉

    Ach ja, Weihnachten haben wir bei uns gefeiert, mein Mann, ich, das Kind und meine Mutti. Die anderen Tage mussten wir auch nichts machen, da waren wir bei der Verwandtschaft.

    • Oh nein, das war ja ein schlechtes Timing mit der Mundfäule, direkt vor Weihnachten! Ist das so ähnlich wie Hand-Mund-Fuß? Klingt ja richtig fies, wenn dein Kleiner dann nichts essen konnte…
      Zum Glück geht es ihm schon besser!
      Wir leben heutzutage echt im Überfluss, da muss man fast schon darauf schauen, dass es nicht so viel wird mit den Geschenken. Gar nicht so einfach…
      Wünsche Dir übrigens noch ein frohes neues Jahr! Und danke, dass Du hier so fleißig kommentierst. Ich freue mich jedes Mal sehr darauf, von Dir zu lesen!

      • Es ist wohl schlimmer, dauert länger, das Fieber ist 3 Tage sehr hoch und es kommt im laufe der Zeit zu einem offenen Mund und eben Mundfäule, das riecht sehr unangenehm. Es ist jetzt fast abgeheilt, nach fast 3 Wochen… Mundfäule entsteht wohl durch die Erstinfektion mit Herpes, aber dann ist man durch damit und kriegt Herpes „nur“ noch normal. Das ist ja schon ätzend genug.

        Danke, das wünsche ich dir auch! Ich lese dich sehr gerne und Kommentieren/Kommunizieren gehört für mich zum Hobby „Bloggen“ einfach dazu. 🙂

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