Erinnerungen

#WIB: Zeit für mich, viele Hunde, und eine Überraschung

Wir sind wieder fit und haben ein Wochenende hinter uns, das ganz im Zeichen einer Hundeausstellung samt Überraschungsbesuch gestanden ist.

Samstag:

Ein schnelles Frühstück, denn der Mann und das Pralinchen müssen bald weg. Sie fahren zwei Stunden zu einer Hundeausstellung, wo sie meine Schwiegereltern treffen. Die sind Hundezüchter und stellen dort zwei ihrer Hunde aus.

Meine beiden kommen zum Glück gut an. Pralinchens Cousine ist mit den Schwiegererltern mitgefahren, und ahnt noch nicht, dass eine Überraschung auf sie wartet. Sie wusste nämlich nicht, dass das Pralinchen zur Ausstellung kommt. Die Wiedersehensfreude ist riesengroß. Gleich schnappt sie sich ihre kleine Cousine und erkundet mit ihr die Hundeausstellung.

Das Pralinchen schnappt sich gleich einen Beagle und der Mann erzählt mir später, dass sie ziemlich die Blicke auf sich gezogen hat, als kleines Mädchen, das schon einen Hund im Ring führt.

Ich habe heute den ganzen Tag für mich, und nutze die Zeit, um zu lesen, an meiner Firmenwebsite zu arbeiten und einkaufen zu gehen. Ach ja, und ich koche endlich das, was meine zwei nicht so gerne essen: Tofu und Gemüse aus dem Wok. Wäre ich alleine, würde ich mich ganz anders ernähren.

Ich schaffe den Relaunch meiner Website und freue mich, als meine zwei wieder gut zu Hause ankommen. Das Pralinchen hat im Auto geschlafen und es dauert ziemlich lange bis sie am Abend einschläft. Und ich dachte, sie würde müde sein von den Aufregungen des Tages. Denkste!

Sonntag:

Frühstück, diesmal ohne Obstmandala.

Danach lümmeln und spielen wir herum, bauen Brücken mit Bauklötzen. Der Mann kann währenddessen entspannen. Der Tag gestern war anstrengend für ihn.

Das Spielen fällt mir heute schwer, ich habe keine Lust und wünsche mir manchmal, es wären mehr Kinder bei uns zuhause. Dann hätte das Pralinchen Spielpartner…

Zum Essen mache ich Fisch mit Gemüse im Ofen. Ich liebe Ofengerichte, die sind so unkompliziert und gelingen fast immer.

Anschließend bringt der Mann das Pralinchen zu Oma und Opa und wir genießen ein paar Stündchen zu zweit. Als das Kind wieder zu Hause ist, zünden wir die zweite Adventskerze an und singen Weihnachtslieder. Eine Woche zuvor hätten wir statt des Singens nur ein Hustenkonzert produziert.

Und wie war Euer Wochenende? Mehr Bilder seht Ihr bei Susanne von Geborgen Wachsen.

#WMDEDGT: Ausnahmezustand

Frau Brüllen ruft einmal im Monat zum Tagebuchbloggen auf. Ich bin diesmal dabei.

7:30 Uhr Das Pralinchen weckt mich und rennt zum Adventskalender. Ich darf aber noch weiterschlafen, weil der Mann zu Hause ist und mit dem Kind spielt. Es herrscht bei uns gerade Ausnahmezustand, wir sind alle drei krank. So wie heute laufen Wochentage bei uns normalerweise nicht ab.

9:30 Uhr Mann und Kind spielen Reiterhof mit Spielfiguren und ich lümmle immer noch im Bett. Habe mich entschieden, ein Buch zu lesen. Ich lese gerade „Outlander“, passend zu meiner derzeitigen absoluten Lieblingsserie.

10:00 Uhr Ich raffe mich, stark hustend, endlich auf, Frühstück zu machen. Das Pralinchen wünscht sich Palatschinken.

10:30 Uhr Ich stelle dem Pralinchen einen Koffer für ihr Pferde-Putzzeug zusammen. Sie beschäftigt sich gerade intensiv damit, ihr Spielzeugpferd zu bürsten, putzen, zäumen und die Hufe auszukratzen. Jetzt sind alle dafür notwendigen Utensilien auf einem Platz. Sogar die Gummistiefel, die kurzerhand zu Reisterstiefeln umfunktioniert worden sind.

11:30 Uhr Der Mann bringt das Pralinchen zur Oma. Dank ihr können wir uns ein paar Stündchen ausruhen und auskurieren. Mit Kind wäre das nicht so gut möglich.

14:30 Uhr Wenn ich nicht arbeite, habe ich mehr Zeit zum Kochen. Es gibt „Pink Curry“. Die Farbe entsteht durch die Verbindung von Kokosmilch mit roten Rüben.

15:30 Uhr Das Pralinchen kommt samt Papa, der sie abholte, wieder nach Hause.

16:00 Uhr Nachdem ich zwar immer noch stark huste, es mir aber schon etwas besser geht als die Tage davor, komme ich endlich dazu, den Adventkranz aufzustellen. Das Pralinchen hilft mir dabei.

Die Kerzen sind noch vom letzten Jahr und müssen bald ausgetauscht werden. Ein paar Tage habe ich ja noch Zeit.

17:00 Uhr Wir lümmeln im Bett herum, ich überrasche das Pralinchen mit Büchern, die sie schon länger nicht mehr angeschaut hat, und lese sie vor. Seit ich abgestillt habe, lesen wir deutlich mehr. Das freut mich wirklich sehr…

18:30 Uhr Zum Abendessen mache ich Topfennockerl in Semmelbröseln mit Apfelmus.

20:00 Uhr Das Pralinchen schaut sich auf dem Fernseher ein Youtube-Channel mit Pferdekram an. Da werden Pferde geputzt, gesattelt, geritten und sie macht mit ihrem Plüschpferd alles nach, was diese Mädels so machen. Echt süß. Witzig ist, dass sie auch deren Sprache übernimmt, da ist alles immer „Mega“ und so…

20:30 Uhr Das Kind verschwindet mit dem Papa im Bad und ich suche nach schönen Weihnachtsliedern.

21:00 Uhr Einschlafbegleitung.

So haben wir auch diesen Tag trotz Kranksein gut überstanden. Zum Glück ist die Oma fit und kann uns das Kind für ein paar Stunden abnehmen. Ich bin ihr wirklich sehr dankbar dafür. Durch ihre Unterstützung ist es doch ein angenehmer Ausnahmezustand geworden. Auch wenn Kranksein nie Spaß macht. Aber immerhin, manchmal muss man – so gut es geht – das Beste daraus machen.

Und was habt Ihr so gemacht? Mehr Tagebuchbloggende gibt es bei Frau Brüllen. Habt noch eine schöne restliche Woche und bleibt gesund!

#WIB: Schneemann häkeln, Pizza backen und Weihnachtsmarkt

Ein abwechslungsreiches, aber auch gemütliches Wochenende liegt hinter uns. Der Mann und das Kind haben vor allem am Samstag viel Programm gemacht und ich habe endlich wieder ein neues Häkelprojekt begonnen…aber seht mal selbst.

Samstag:

Ich darf heute etwas länger ausschlafen. Dafür haben meine beiden schon gefrühstückt und ich frühstücke alleine.

Danach fahre ich zu meiner Freundin, um ihr zu zeigen, wie man Amigurumi häkelt. Wir wollen heute diesen süßen Schneemann häkeln und verplaudern uns etwas…aber immerhin schaffen wir den Kopf. Und die Freundin macht sich echt gut fürs erste Mal häkeln. Häkeln soll übrigens stresslösend wirken, da diese Tätigkeit die beiden Gehirnhälften optimal miteinander verbindet. So oder so ähnlich habe ich das letztens irgendwo gelesen.

Häkeln macht irgendwie hungrig. Die Freundin zaubert einen extrem leckeren Couscous-Salat mit Käse, Cranberries, Cherry-Tomaten, Kürbiskernen, Oliven und noch vielen anderen Dingen. Den werde ich bald nachkochen.

Mann und Kind sind inzwischen unterwegs und gehen in einen Indoor-Park.

Und danach mal wieder zu den Pferden. Wie könnte es auch anders sein. Sie entdecken diesmal wieder einen neuen Reiterhof und machen Bekanntschaft mit diesem schwarzen Exemplar.

Anschließend fahren wir das Pralinchen zu Oma und Opa und genießen ein wenig Zeit zu zweit. Am Abend bleibt noch Zeit übrig, um mit dem Kind zu basteln. Nachdem sie sich zurzeit nicht wirklich alleine beschäftigt, suche ich kurzfristig nach Beschäftigungen, die auch mir Spaß machen. Basteln gehört definitiv dazu. Wir machen etwas aus einer alten Deo-Dose. Längerfristig werde ich wahrscheinlich ein paar Spielideen aufmalen, die sie sich bei Langeweile aussuchen kann.

Sonntag:

Spätes Frühstück mit liebem Besuch.

Anschließend gehen wir zu einem kleinen, feinen Weihnachtsmarkt. Dort können die Kinder Lebkuchen verzieren…

…Und Riesenseifenblasen machen.

Zu Hause angekommen, belegen wir Pizza, wobei die Kinder nach Lust und Laune Teig und Belag naschen. Den rohen Teig hole ich von der Pizzeria, da alle sehr hungrig sind und wir keinen fertigen Teig zu Hause haben. Die Pizza schmeckt jedenfalls viel besser mit so einem frischen Teig.

So, jetzt bin ich aber ziemlich müde…mal schauen, was die nächste Woche bringt!

Viel mehr Bilder seht Ihr bei Susanne von Geborgen Wachsen.

#WIB: Über ein besonderes Date, Couscous und Kino

Anfang dieser Woche gab es unerwartete technische Probleme, aber zum Glück ist mein Blog jetzt wieder fit und ich kann wie gewohnt weiterbloggen. Exakt zwei Jahre schon besteht dieser Blog und ist gefüllt mit besonderen Momenten, Gedanken, Bildern. Und auch dieses Wochenende verdient es, unbedingt festgehalten zu werden.

Samstag:

Ich lege mich beim Frühstück ins Zeug: es gibt Palatschinken mit Zwetschgenröster und extrem leckerer Zwetschgen-Kardamom-Marmelade von der Oma.

Danach sind wir verabredet. Wir haben ein besonderes Date. Ein Date mit einem Pferd. Darf ich vorstellen? Grettje. Ein sanftes, gutmütiges Kuschelpferd mit weichem Winterfell. Ich rede ganz viel mit Grettje und mir scheint, als würde er alles verstehen. Wir schaffen es, Vertrauen zu ihm aufzubauen. Und dann dürfen wir ihn auch alleine ausführen. Ein ganz besonderer Spaziergang, der mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Der Winter ist da und es ist ziemlich kalt geworden. Die Pflanzen haben schon etwas Frost abbekommen und sehen wie bezuckert aus. Auch wenn die warmen Sonnenstrahlen wohltuend wirken, kriecht die Kälte in unsere Schuhe und zwingt uns, wieder nach Hause zu fahren.

Wir essen Gnocchi mit Tomatensoße. Das werden wohl die letzten sein in diesem Jahr, denn im Winter schmecken frische Tomaten nicht mehr so gut.

Den Abend verbringen der Mann und ich zu Hause und das Pralinchen bei Oma und Opa.

Sonntag:

Frühstück mit Porridge und den restlichen gekochten Zwetschgen vom Vortag. Das Pralinchen steht gerade total auf frisch gepressten Orangensaft, den sie „Limonade“ nennt.

Heute wollen wir einen neuen Reiterhof entdecken. Die Ponys sind hier gepflegt und gestriegelt, wie aus einem Katalog. Kein einziger Fleck auf dem Fell ist zu sehen. Bekommen die jemals eine Koppel zu Gesicht? Insgesamt scheint alles hier sehr geordnet zu sein. Die Reithalle ist riesig, so auch einige Pferde. Mir ist der Reiterhof, auf dem wir gestern waren, viel sympathischer. Chaotischer, aber dadurch auch authentischer und sympathischer.

Auch heute ist es sehr kalt und wir sind nicht allzu lange unterwegs. Dafür haben wir aber einen Riesen Hunger, als wir nach Hause kommen. Das Pralinchen kann es kaum erwarten, bis das Essen fertig ist. Es gibt Couscous mit Hackfleisch, Gemüse und Feta. Hier das Rezept.

Entspannung geht auch manchmal mit Kind: ich finde es total entspannend, Bilder gemeinsam mit ihr auszumalen. Hat denselben Effekt wie Erwachsenenmandalas. Nur, dass das Kind die Farbe bestimmt: „Mama, es muss alles gelb sein!“

Anschließend steht noch ein zweites besonderes Date an diesem Wochenende am Programm: der Mann und ich gehen ins Kino. Wir waren schon ewig lange nicht mehr im Kino, das letzte Mal war wohl vor Pralinchens Geburt. Die weltbeste Oma hat uns Tickets für „Bohemian Rhapsody“ (ist das jetzt unbezahlte Werbung?) gekauft und hütet inzwischen das Kind.

Der Film ist ganz toll und beschert mir eine Gänsehaut. Anschließend schlendern wir noch durch die  Stadt. Einige Adventmärkte sind schon aufgebaut und bezaubern durch die vielen Lichter und weihnachtliche Düfte nach Maroni, Baumkuchen und Zimt.

Damit endet dieses für mich wirklich traumhafte Wochenende. Was habt ihr denn so unternommen? Mehr Bilder seht Ihr bei Susanne von Geborgen Wachsen.

#WIB: Blätterregen, Ponyreiten und ein Abschied

Ein schönes, aber für mich auch emotionales Wochenende liegt hinter uns, mit einem herbstlichen Spaziergang, Ponyreiten und einem Abschied. Aber seht mal selbst.

Samstag:

Da ich diese Woche ziemlich krank war, und Antibiotika nehmen musste, brauche ich unbedingt ein paar Vitamine zum Frühstück.

Danach gehen Mann und Kind zu den Pferden und in den Zoo. Das Pralinchen ist wirklich ein großer Pferdenarr und genießt es sehr, auf diesem Pony zu reiten, das „Biene“ heißt.

Ich bleibe inzwischen zu Hause, um mich noch ein bisschen auszukurieren. Die Mandelentzündung hat mich richtig schlapp gemacht. Und dank der Antibiotika, die ich bekommen habe, habe ich beschlossen, endgültig abzustillen. Sie waren zwar stillfreundlich, aber ich wollte meinem Kind trotzdem die Chemiekeule nicht antun. Und so nahmen wir vor ein paar Tagen und auch an diesem Wochenende Abschied von einer langen Stillbeziehung. Endgültig. Es war kein abruptes Ende, sondern ein Prozess, der schon ein halbes Jahr dauert und nun seinen Ausklang gefunden hat. Dieser endgültige Abschied ist immer noch recht emotional für mich, aber er fühlt sich irgendwie richtig an. Ich bin erleichtert, aber auch ein bisschen wehmütig.

Ich vertreibe mir die Zeit mit meiner Lieblingsserie „Outlander“ und Kochen. Es gibt Schnitzel in Cornflakespanade und Ofengemüse.

Danach bringen wir das Pralinchen zur Oma und genießen etwas Zeit zu zweit. Am Abend freue ich mich auf das neue Einschlafritual, das wir gefunden haben: Bücher vorlesen. Das klappt wirklich sehr gut.

Sonntag:

Frühstück mit Apfel-Zimt-Porridge.

Seit ich abgestillt habe, fordert das Kind mehr Aufmerksamkeit ein und will ständig mit mir spielen. Wir bauen also ein Schloss aus Bauklötzen.

Anschliessend machen wir einen Herbstspaziergang im nebligen Wald. Der herunterfallende Blätterregen gefällt dem Pralinchen besonders gut.

Wir kehren auf eine heiße Schoko ein und ich erzähle dem Pralinchen eine Geschichte über ein kleines Monster, das in meiner Tasche wohnt und meinen Lippenstift frisst. Wir haben nämlich eine weite Strecke zurückgelegt und warten auf den Mann, dass er uns mit dem Auto abholt. Und so vertreiben wir uns die Zeit mit Geschichtenerzählen. Das ist wirklich ein schöner Moment, sie so begeistert zu sehen und ich kann die Verbindung zu ihr spüren. Auch ohne Stillen.

Danach fahren wir auf den Reiterhof zu den Pferden. Ein Mädchen zeigt dem Pralinchen, wie man Hufe auskratzt.

Und auch beim Bürsten des Pferdes darf sie mithelfen.

Anschließend sind wir zu meinen Eltern zum Martinigansl-Essen eingeladen. Sehr lecker!

Und wie habt ihr Euer Wochenende verbracht? Mehr Bilder gibt es bei Susanne von Geborgen Wachsen.

Gutes Essen, reisender Mann und krankes Kind

Wenn der Mann weg ist, macht man Dinge, die man sonst nicht macht. Eine Freundin einladen und bis in die Morgenstunden plaudern, zum Beispiel. Oder überhaupt spät schlafen gehen. Zu viel Schoki essen, weil man dann die ganze Tafel für sich alleine hat. Naja, jedenfalls haben das Pralinchen und ich dieses Wochenende alleine verbracht. Es war leider nicht immer lustig, aber seht mal selbst.

Samstag:

Die Nacht war wegen des Besuchs sehr kurz, aber das Frühstücksei schmeckt trotzdem. Das Pralinchen entdeckt noch die Reste von der mitgebrachten Schokotafel und verschlingt sie zum Frühstück, ehe ich sie noch retten kann.

Anschliessend spiele ich mit dem Pralinchen, welches aber nur im Bett liegen will. Später werde ich wissen, warum. Zum Frühstück will sie nach der Schoki ein paar Vitamine…auf dem Spieß schmeckt das Obst noch besser. Vor allem wenn man die Obststücke schön selbst auffädeln kann.

Zwei Nachbarsmädchen kommen vorbei und wollen uns ihre Tanzperformance zeigen, die sie zu Halloween aufführen werden. Das Pralinchen ist sehr beeindruckt.

Essenszeit: es gibt Gemüse und Fleischbällchen aus dem Ofen.

Die Oma kommt vorbei und das Pralinchen zeigt ihr auch ihre Version des Tanzes. Sie eifert eben sehr den großen Mädels nach. Wenig später jammert sie über Bauch- und Ohrenschmerzen. Das Jammern wird dann zu einem Weinen, sodass ich mir ziemlich Sorgen mache. Ich suche schon mal vorsichtshalber nach Kinderarztpraxen, die in Wien auch am Wochenende offen haben, und stoße dabei auf eine übersichtliche Liste – sehr praktisch. Doch leider haben die alle nur bis 18:00 Uhr auf. Da wären wir sowieso schon zu spät dran.

Wir retten uns über den Tag mit Fiebersaft und Milchreis mit Apfelmus. Das Pralinchen isst gleich zwei Schüsseln leer, und ich schöpfe Hoffnung, dass sie vielleicht doch nicht so krank ist.

Am Abend hat sie sogar Lust zu spielen. Not macht erfinderisch: Wenn man keinen Sattel hat, dann muss man ihn aus Decken, Pölstern und Gürteln basteln.

Sonntag:

Die Nacht war grauenvoll. Hohes Fieber, Schüttelfrost, Schmerzen. Armes Pralinchen! Einsam esse ich mein Frühstücksei, und sehne mir den Mann herbei. Sorry für den Reim!

Dieser schickt inzwischen Fotos aus Berlin. Eines davon vom Reichstag.

Das Pralinchen und ich schauen uns die Eiskönigin an. Ich bin ganz enttäuscht, als sie jedoch in der Mitte des Films den TV abschaltet. Hätte gerne gesehen, wie es weitergeht. Naja, war wohl doch etwas zu lang für sie…

Zum Essen mache ich überbackene Schinkenfleckerl mit Kürbis. Lecker!

Den Rest des Tages lümmeln wir herum und freuen uns, als der Mann wieder gut zu Hause ankommt.

Und wie war Euer Wochenende? Mehr Bilder gibt es wie immer bei Susanne von Geborgen Wachsen.

Pippi, Pferde, Pizza und Frust

Es gibt manchmal Wochenenden, die nicht ganz so verlaufen, wie man sie sich vorgestellt hatte. Die Woche war ziemlich anstrengend, die Oma war nicht da und ich hatte viel Stress. Normalerweise holt sie das Pralinchen vom Kindergarten ab, und ich kann mehr arbeiten, wenn viel zu tun ist. Aber da der Mann auch ziemlich eingespannt war, musste ich ganz viel Arbeit in nur ganz wenigen Stunden erledigen. Und so war dann gegen Ende der Woche irgendwie die Luft draußen.

Samstag:

Das Pralinchen wünscht sich Suppe zum Frühstück.

Sie ist heute nicht so gut drauf und würde am liebsten die ganze Zeit nur fernsehen. Das Wetter draußen ist herrlich und wir wollen etwas unternehmen. Sie will jedoch nicht rausgehen, sondern zu Hause bleiben. Wir wissen nicht, was los ist. Die Stimmung befindet sich am Tiefpunkt.

Dann gibt es auch noch einen kurzen Schreckmoment: sie hat sich eine kleine Kugel in die Nase gestopft und wir schaffen es nicht, sie zu entfernen.

Endlich plumpst sie nach einigen Versuchen dann doch wieder aus der Nase. Was für ein Glück! Ich dachte schon, dass wir ins Krankenhaus fahren müssen.

Danach lümmeln wir den ganzen Tag herum. Ist wirklich nicht ganz so, wie wir uns das Wochenende vorgestellt haben. Doch dann fängt das Kind an, über Bauchschmerzen zu klagen. Sie fühlt sich wohl nicht so gut…Da bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als Pippi Langstrumpf anzuschauen.

Der Mann und ich diskutieren inzwischen über Aufgabenaufteilung und wer von uns müder ist. Irgendwer bleibt immer auf der Strecke. Egal wie gut man sich alles aufteilt. Echt frustrierend.

Gegen Abend geht es dem Pralinchen zum Glück schon besser und sie liefert eine einmalige Tanz-Performance zu Pippi Langstrumpfs Titelmusik. Mit einstudierter Choreografie. Das ist ein richtiges Highlight an diesem teilweise echt komischen Tag!

Sonntag:

Leckeres Frühstück. Das Kind ist auch wieder fit und gut gelaunt.

Wir machen einen Ausflug in den Streichelzoo.

Und anschließend fahren wir noch zu den Pferden.

Ich ertappe ein Pferd dabei, wie es sich am Hintern kratzt. Schaut echt witzig aus!

Das Wetter ist wunderschön, ein richtig goldener Herbst.

Zu Hause mache ich Pizza mit Rucola und Prosciutto – hier findet ihr das Rezept.

Wir beenden den Tag mit einem abendlichen Ausflug: das Pralinchen flitzt auf ihrem Laufrad und ich auf meinem Roller durch die Dunkelheit. So findet das Wochenende noch einen schönen Ausklang.

Und was habt Ihr so gemacht? Viele Bilder seht Ihr bei Susanne von Geborgen Wachsen.

Ich wünsche Euch eine gute Woche!

Bienenfest, Kindertheater und jede Menge Schoko

Nach einer beruflich sehr anstrengenden Woche war das jetzt ein tolles Wochenende, an dem ich durch die vielen schönen Eindrücke Kraft schöpfen konnte. Ich hoffe, der Arbeitsstress hält sich bald wieder in Grenzen.

Samstag:

Zum Frühstück gibt es Schokopalatschinken. Und das Kind will nichts davon wissen. Irgendwie habe ich in der Erziehung versagt.

Anschließend gehen wir zu Oma und Opa, wo der Dackel schon sehnlichst auf das Pralinchen wartet. Der Mann und ich verbringen inzwischen Zeit zu zweit und essen solche Sachen, die wir normalerweise nicht essen.

Deshalb gibt es hier gleich das Foto vom Mittagessen: Pasta mit Aioli-Limettensauce und Garnelen. Ganz einfach und extrem lecker. Einfach Spaghetti kochen, und für die Sauce Aioli (stattdessen tut es auch Majo) mit Limettensaft und Basilikum vermischen. Inzwischen die Garnelen in Olivenöl und Knoblauch anbraten. Wenn die Nudeln bissfest gegart sind, einfach die Sauce und die Garnelen drüber und schon ist es fertig!

Zum Glück habe ich noch „leere“ Spaghetti für das Pralinchen übrig gelassen, denn als sie nach Hause kommt, hat sie Hunger und stürzt sich auf die Nudeln.

Wir sind am gleich mit meiner lieben Freundin @ananas90210 verabredet und gehen ins Kindertheater mit unseren beiden Mädels. Das Stück ist auch diesmal zauberhaft und einfach wunderschön anzusehen! Es geht um ein goldenes Ei, einen kranken Vogel und dessen Rückkehr in seine Heimat.

Anschließend können die Kinder die Figuren streicheln. Unsere Mädels haben ganz schön mitgefiebert – vor allem mit dem armen kranken Vögelchen. Die Geschichte hat jedenfalls so einen großen Eindruck hinterlassen, dass die Mädchen danach etwas müde sind. Doch zum Rumalbern reicht die Energie noch.

Zu Hause angekommen verbringen wir den Abend noch herumlümmelnd und zu viel TV-Serien schauend. Und das Pralinchen will, dass ich ihr eine Prinzessin aus Papier bastle. Leider gelingt mir nur ein unscharfes Foto davon.

Sonntag:

Herbstliches Frühstück, mit einem Smoothie aus Äpfeln, Bananen, Fenchel, Cashewkernen und Cranberries. Das Kind will aber nur diese Haselnuss-Kügelchen, die die Ex von George Clooney zum Kaffee nascht, essen. Hab wohl doch nicht versagt, erziehungstechnisch.

Das Wetter ist heute ganz wunderbar sonnig und warm, und so beschließen wir, spontan einen Ausflug zu machen. Wir fahren in den Wienerwald. Und das Pralinchen will gleich auf den Spielplatz. Ich kann sie nicht davon abhalten, barfuß zu laufen. Sie hat halt ihren eigenen Kopf.

Wir sehen auf dem Spielplatz ein Plakat, dass ein paar Schritte weiter ein Bienenfest stattfindet. Natürlich wolle nicht wir da gleich hin!

Dort kann man einen Blick in den Bienenstock werfen! Faszinierend, wie die Bienen so perfekt organisiert sind. Da könnte sich unsereins ein Stück davon abschneiden.

Ein Imker erzählt uns viele interessante Sachen über diese tollen Tiere – dass sie auch im tiefsten Winter den Stock bei 37 Grad halten müssen und kein Parfum mögen. Der Mann erwägt, einen Bienenstock auf der Terrasse aufzustellen. Theoretisch wäre das möglich. Was wohl die Nachbarn dazu meinen würden?

Das Kind lässt sich inzwischen schminken – einmal Einhorn auf die Wange, bitte!

Dann darf sie ein kleines Tiegelchen Honig selbst abfüllen.

Das muss natürlich gleich eigenzüngig verkostet werden.

Back home ist gleich Essenszeit: Garam Masala Putencurry mit Gemüse und Reis.

Ich erlebe live das siebte Weltwunder: Kind isst Karotten und Zucchini.

Und zum süßen Abschluss gibt es jede Menge Schokokuchen! Allzu gesund darf es ja doch nicht sein. Wäre ja langweilig! Und außerdem ist das Leben viel zu kurz!

Und was habt Ihr so gemacht? Jede Menge Bilder seht Ihr bei Susanne von Geborgen Wachsen.

Ich wünsche Euch eine gute Woche!

Mistfest, Pferd und Geburtstagsfeier

Dieses Wochenende stand bei uns ganz im Zeichen des Mistfestes, das in Wien jedes Jahr veranstaltet wird. Wäre ich kinderlos, würde ich dort niemals hingehen, denn es ist mir etwas zu viel los. Aber für Kinder ist es toll, und wir haben dieses Jahr auch ein neues Haustier erworben: ein Pferd. Ach ja, wir waren auch bei einem schönen Geburtstagsfest dabei. Aber seht mal selbst.

Samstag:

Frühstück nach einer kurzen Nacht für mich. Ich hatte Ausgang und bin nicht allzu früh nach Hause gekommen.

Danach gehen wir gleich zum Mistfest. Der Mann ist leider krank, also gehen wir leider alleine. Das Pralinchen ist ganz überwältigt von den vielen Sachen, die es hier zu sehen gibt: Müllmaschinen, Polizeiautos, die Feuerwehr, Shows für Kinder, eine Hüpfburg und ganz viele Stände. Sie will erstmal gar nichts machen, sondern schnappt sich einen pinken Ballon.

Leider gibt es ganz großes Drama, als der Ballon wegfliegt…aber wir holen gleich noch einen. Und spielen dann eine Runde Playmobil.

Danach gibt es eine kleine Stärkung: mit einem Riesenkrapfen.

Sie beißt nur ein paar Mal ab, war der Hunger wohl doch nicht so riesig wie der Krapfen. Dafür entscheidet sie sich aber, doch noch an einer Aktivität teilzunehmen: Schminken. Wir warten ganz schön lange darauf, bis wir endlich an die Reihe kommen. Und dann endlich wird ein Einhorn auf die Wange gezaubert!

Und das Beste kommt zum Schluss: auf dem Fest gibt es einen Flohmarkt. Ich entdecke dort ein gebrauchtes Spielzeug-Pferd, das wie gemacht ist für mein Pralinchen. Noch dazu ist es ein richtiges Schnäppchen! Das Pralinchen schwebt im siebten Himmel. Sie hat sich schon so lange ein Pferd gewünscht!

Wir zeigen das Pferd auch Oma und Opa, und essen da auch noch zu Mittag. Es gibt Nudeln mit Tomatensoße.

Das Kind spielt noch mit den Großeltern, während der Mann und ich eine kleine Auszeit genießen.

Sonntag:

Heute ist wieder ganz schlechtes, kaltes Wetter. Wir bleiben also am Vormittag zu Hause.

Das Pralinchen macht eine Geburtstagstorte aus Knetmasse für das Pferd. Und dekoriert den Tisch mit …Ähm…Zahnpasta.

Mal sehen, wie lange die Knetmasse diesmal bei uns hält. Normalerweise hat sie eine Überlebensdauer von höchstens einer Woche.

Zu Mittag mache ich was aus dem Wok. Es schmeckt zum Glück auch dem Kind, das natürlich das Gemüse dezent auf die Seite schiebt.

Und dann machen wir uns auf zur Geburtstagsfeier des einjährigen Babymädchens unserer lieben Freunde. Wenn so ein erstes Babyjahr geschafft ist, muss das natürlich gefeiert werden! Mit einem leckeren Kuchenbuffet.

Wir überstehen einen Wutanfall, dank meiner Freundin, die Blow-Pens zu Hause hat. Da ist die Wut schon bald vergessen und es wird fleißig gepustet. Puh!

Ziemlich müde bin ich nach diesem Wochenende, das wirklich schön, aber auch anstrengend war. Da der Mann krank ist, war ich alleine mit dem Kind unterwegs. Ich bewundere alle Mehrlingseltern, ich bin mit einem Kind schon mega ausgelastet.

Und wie war es bei Euch? Viel mehr Bilder seht Ihr bei Susanne von Geborgen Wachsen.

Wochenende in Bildern 15./16. September 18

Die erste Woche in der großen Kindergartengruppe ist überstanden – dem Pralinchen gefällt es ganz gut, aber man merkt, dass es sie anstrengt. Es sind doch sehr viele Kinder und sie ist ziemlich müde nach dem Kindergarten. Auch am Wochenende hatten wir ein volles Programm mit einem tollen Kindergerburtstag, Zoo und Besuch von den Nachbarn. Nächste Woche ist dafür etwas ruhiger…

Samstag:

Aktuelles Lieblingsfrühstück: Warme Haferflocken mit Äpfeln, Zimt und Zucker. Das Kind verputzt gleich mehrere Schüsseln. In der Badewanne.

Wir sind heute zum Geburtstag der Tochter meiner lieben Freundin @ananas90210 eingeladen. Das Pralinchen möchte fürs Geburtstagskind noch eine Karte machen. Wir haben Sprühpens gekauft, damit lassen sich ganz tolle Dinge machen. Man muss nur kräftig auf die Schablone pusten.

Und so sieht das Ergebnis aus:

Danach muss ich leider arbeiten, ich habe echt viel Stress zurzeit und komme in der Woche nicht dazu, alles abzuarbeiten. Der Mann fährt inzwischen mit dem Pralinchen in den Zoo und schickt mir diesmal leider kein Foto. Als sie zurückkommen, fahren wir gleich los zum Kindergerburtstag. Die Paw Patrol Torte sieht nicht nur gut aus, sondern schmeckt auch sehr lecker!

Es gibt auch ein abwechslungsreiches Programm für die Kinder, mit einem Hindernislauf.

Gut den Löffel festhalten, sonst fällt das Ei runter!! Tja, nach ein paar Minuten landete das gekochte Ei…wo? Auf dem Boden, und dann natürlich im Mund! Wie könnte es anders sein.

Das Pralinchen ließ sich auch schminken – einmal Schmetterling in pink bitte!

Wir bleiben noch lange und gehören zu den letzten Gästen. Die Geburtstagsfeier hat uns wirklich großen Spaß gemacht!

Sonntag:

Frühstück mit Birnen-Papaya-Mango-Avocado Smoothie.

Anschliessend wollen wir eine Runde in den Streichelzoo fahren, denn das Wetter ist echt schön. Doch das Kind streikt. Sie will lieber zu Hause bleiben. War wohl doch etwas viel für sie, die ganze Woche in der neuen Kindergarten-Gruppe und so. Sie willigt aber ein, zu Oma und Opa zu gehen. Und wir machen inzwischen ein paar Vorbereitungen für den Nachmittag. Wir bekommen Besuch von unseren Nachbarn und ich mache Flammkuchen für uns Erwachsene und für die Kinder Pizza.

Die Kinder probieren die Sprühstifte aus. Es wird gepustet, was das Zeug hält.

Und danach noch herumgebalgt, Verstecken gespielt…so lange, bis die Kinder ganz schon müde werden. Endlich haben wir es geschafft, dass das Pralinchen mal etwas früher ins Bett ging!

Und bei Euch so? Wie war Euer Wochenende? Mehr Bilder gibt es wie immer bei Susanne von Geborgen Wachsen.

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