Inspiration

Warum ich im Herzen ein Hippie bin

Ich fühle mich oft einsam, so als Mama. Nicht, weil ich zu wenig andere Mamas kenne. Nein, ich fühle mich einsam, weil ich das mit der „Kindererziehung“ irgendwie so anders mache, als die Menschen hier in meinem Umfeld. Ich habe oft das Gefühl, dass ich deshalb schräg angeschaut werde. Dass andere denken: „Die hat ihr Kind ja gar nicht im Griff, sie lässt sich alles gefallen, setzt keine Grenzen, alles ist erlaubt. Bei mir würde das nicht durchgehen, das ist ja unmöglich.“ Ein Beispiel gefällig?

Frühstück in der Badewanne

Wir sind beim Elternabend im Kindergarten, sitzen auf dem Boden im Kreis. Jeder soll sich und sein Kind vorstellen und eine Kindheitserinnerung teilen. Als die Eltern über ihre Kinder sprechen, listen sie vor allem Leistungen auf: sie kann gut tanzen, er kann gut Fußball spielen. Sie kann mit drei Jahren schon bis 20 zählen. Er kann das, sie kann jenes. Er ist stur, bockig. Sie ist dauernd wütend und anstrengend. Sie hat ihren eigenen Kopf. Er ist fordernd, es ist nicht leicht mit ihm. Es kommen Reaktionen von anderen Eltern, es wird rumgealbert und kommentiert.

Als ich an die Reihe komme, sage ich nur:

„Meine Tochter ist einzigartig. Sie liebt Pferde und rosa Kleider und manchmal trägt sie Nagellack. Sie läuft total gerne barfuß durch die Wiese. Sie hat oft originelle Einfälle. Letztens zum Beispiel, da hat sie ihr Frühstück in der Badewanne eingenommen und Badewasser dazu getrunken. Und gesagt: „Mama, das schmeckt sooo gut!““

Totenstille.

Von mir wird erwartet, an meinem Kind zu ziehen, es zu formen wie ein Stück Lehm

Ich mag nichts mehr, als meinem Kind ständig alles verbieten zu müssen. Nein, ich hasse es. Ich finde es viel zu anstrengend und ich merke, wie die Beziehung zu ihr darunter leidet. Dass sie letztendlich ziemlich frustriert ist und eine Reihe von Wutanfällen bekommt. Also tue ich es nicht. Ich erlaube viel und sage oft „Ja!“. Oder ich sage „Nein!“, revidiere aber ganz schnell meine Meinung und sage letztendlich doch noch „Ja!“. Ich bin nachgiebig und inkonsequent. Teilweise auch aus Bequemlichkeit, das gebe ich zu. Aber sehr oft auch deshalb, weil ich glaube, dass mein Kind viele Dinge selbst entscheiden kann und nicht übergangen werden sollte. Weil ich ihr gewisse Entscheidungen und die damit verbundenen Erfahrungen zutrauen will.

Ich habe aber den Eindruck, dass von mir genau das Gegenteil erwartet wird: „Nein!“ zu sagen, Grenzen zu setzen, konsequent zu sein. Denn es sei ja unsere Verantwortung als Eltern. Klar haben wir eine gewisse Verantwortung, vor allem, wenn gefährliche Dinge im Spiel sind, andere verletzt werden könnten. Und ja, man muss sich auch an bestimmte gesellschaftliche Konventionen halten und es seinem Kind auch vorleben. Aber ich gelange immer mehr zu dem Punkt, wo ich mir denke:

„Muss ich jetzt so mit meinem Kind umgehen, weil „es sich so gehört“ oder stehe ich als Mensch wirklich dahinter? Wird das gerade von mir erwartet und mache ich es, weil ich muss, oder mache ich das aus freien Stücken, weil ich es will?“

Im Herzen bin ich ein Hippie

Mein ganzes Leben lang war ich eher brav und angepasst, wie so ein „ordentliches“ Schulmädchen. Ich habe selten etwas Verbotenes getan. Ich habe nie rebelliert. Meistens habe ich das getan, was andere von mir erwartet haben. Das tue ich teilweise immer noch. So kommt man recht einfach durchs Leben. Aber macht es auch wirklich Spaß? Nicht immer.

Das Leben ist viel zu kurz, um es von anderen bestimmen zu lassen!

Und genau das will ich auch meiner Tochter auf den Weg geben. Seit sie da ist, haben sich meine Prioritäten verändert. Ich versuche, nicht mehr so viel Wert auf die Meinung fremder Leute zu legen, also damit meine ich Menschen auf der Straße und solche, die ich nicht so gut kenne. Ich höre öfter auf mein Herz und darauf, was ich wirklich will. Ich versuche, mir einzureden, dass ich gut bin, wie ich bin. Es gelingt mir nicht immer, aber ich strebe es an.

Ich möchte mich befreien von gesellschaftlichen Zwängen, vor allem vom Leistungsdruck, der so vorherrschend ist in unserer Zeit. Deshalb habe ich auch an diesem besagten Elternabend nicht davon gesprochen, was mein Kind alles kann, sondern was sie ausmacht, als Mensch. Ich bin stolz auf ihre Einzigartigkeit und hoffe, dass sie sich diese so gut wie möglich bewahren kann. Dass sie nicht mitgeschwemmt wird von dem, was die Gesellschaft ihr aufzwingt. Dass sie sich traut, anders zu sein. Etwas, was ich mich lange Zeit nicht getraut habe.

Seit ich ein Kind habe, bin ich ein Stück gewachsen. Ich lege eine gewisse „So what?“- Mentalität an den Tag, die mir richtig gut tut. Meine Tochter ist die beste Lehrmeisterin für mich. Und deshalb versuche ich jeden Tag, darüber hinwegzusehen, was andere Leute von mir oder uns denken. Mehr selbst- statt fremdbestimmt zu sein. Auch wenn ich dabei nicht „Everybody´s Darling“ bin (sorry für diese Anglizismen). Das erfordert oft Mut (den ich zugegebenermaßen nicht immer habe) und Rücksichtnahme. Rücksicht auf sich selbst und andere, aber besonders auf sich selbst.

Und wie sieht es bei Euch aus? Seid Ihr eher Hippies oder brave Schulmädchen? 😉
Was hat sich im Hinblick auf Eure Persönlichkeit verändert, seit Ihr Kinder habt?

Meereszauber, Eulen und Flammkuchen: 5 Freitagslieblinge am 30. März 18

Diese Woche hatten wir noch immer Besuch von meiner lieben Freundin aus Hamburg. Ich habe beschlossen, mir Anfang der Woche frei zu nehmen, damit wir was zusammen unternehmen konnten. Und auch das Pralinchen hatte frei und war nicht im Kindergarten.

Lieblingsmoment mit dem Kind:

Wir waren zum ersten Mal im „Haus des Meeres“. Ich war einerseits sehr begeistert, weil es dort wirklich viel zu sehen gibt. Man kann sogar Fische (Koi) streicheln und sich die Finger von Knabberfischen abknabbern lassen (das kitzelt). Es gibt auch ein tolles Haifischbecken und sogar ein Terrarium mit einer Anakonda.

Der einzige Wermutstropfen: es ist eng, heiß, und es sind viel zu viele Leute dort. Dem Pralinchen hat es trotzdem sehr gut gefallen. Vor allem die Äffchen, die bei den Krokodilen im tropischen Gehege herumsausen, haben es ihr angetan.

Lieblingsmoment für mich:

Ich habe zurzeit sehr wenig Zeit für mich. Da das Pralinchen schon länger eine richtige Mama-Phase hat, kann der Mann nichts alleine mit ihr unternehmen. Sie will immer, dass ich mit dabei bin. Ich finde das OK, aber manchmal vermisse ich auch die Zeiten, wo meine beiden viel unterwegs waren und ich meine Me-Time hatte. Wenn ich mal fünf Minuten für mich habe (z.B. wenn sie spielt oder fernschaut), dann häkle ich. Dabei sind diese Amigurumi-Eulen entstanden.

Lieblingsessen:

Meine Freundin aus Hamburg hat uns mit Flammkuchen in verschiedenen Variationen verwöhnt. Wir sind ganz begeistert, weil sie wirklich schnell zu machen und einfach köstlich sind!

Flammkuchen mit Ziegenkäse, Birne, roten Zwiebeln und Sonnenblumenkernen
Flammkuchen mit Zucchini, Prosciutto, roten Zwiebeln, Feta, Heidelbeeren und Sonnenblumenkernen

Lieblingslektüre:

„Ich geh aber nicht mit zum Wandern!“ ist ein Buch in Interviewform. Es werden die häufigsten Fragen der Eltern beantwortet. Auch wenn ich vielleicht nicht mit allem, was drinnensteht, konform gehe, konnte ich mir dennoch die eine oder andere Sache mitnehmen. Ich mag zum Beispiel den Satz:

Liebe heißt, sich zu zeigen, wie man ist. Und den anderen wahrzunehmen.

Es geht nicht immer darum, sich aufzuopfern. Das vergesse ich oft im Alltag. Es geht darum, authentisch zu sein. Mir ist das sehr bewusst, aber irgendwie geht das trotzdem oft unter im Trubel des Alltags.

Inspiration der Woche:

Irgendwie bin ich über folgenden Artikel gestolpert und habe dann diesen hier gelesen: Plötzlich ist da diese Falte im Nacken

Ein sehr schwieriges, heftiges und doch so wichtiges Thema. Der Artikel hat mich jedenfalls sehr berührt. Vielleicht auch deshalb, weil einmal so etwas Ähnliches auch in meinem Umfeld passiert ist.

Und was waren Eure Highlights in dieser Woche? Mehr Freitagslieblinge seht Ihr bei Anna von Berlinmittemom.

 

Mama ärgern: Freitagslieblinge KW30

Diese Woche war ganz schön intensiv: ich habe endlich eine Entscheidung getroffen, was meinen Job angeht (sobald ich dazukomme, werde ich das hier noch verbloggen). Das Pralinchen war krank und ich war jetzt ein paar Tage zu Hause und konnte mehr Zeit mit ihr verbringen.

Es war aber auch sehr anstrengend und ich bin die letzten Tage total erschöpft gewesen. Meine Batterien waren komplett leer. Wahrscheinlich liegt das an den Nächten, die dank Pralinchens Erkältung sehr schwierig gewesen sind.

Dennoch hatten wir diese Woche ziemlich viele schöne gemeinsame Momente. Je mehr Zeit ich mit meinem Kind verbringe, umso mehr solcher Momente gibt es.

Neues Spiel: "Mama ärgern"
So hat sie sich zum Beispiel einen riesen Spaß daraus gemacht, den Puppenwagen, mit dem sie sonst auf der Straße geht, ins Bett zu stellen. Als ich ins Schlafzimmer gekommen bin, um zu meckern, hat sie ganz laut gelacht. Und zwar deshalb, weil sie wohl gemerkt hat, dass ich ihr nicht wirklich böse war und selber dabei lachen musste. Und so ist ein Spiel daraus entstanden: Immer wieder habe ich ihn auf den Boden zurückgestellt und bin wieder aus dem Zimmer gegangen, und als ich zurückkam, war der Puppenwagen wieder im Bett. Wieder mein Gemecker und ihr lautes Gegacker. Sie hat zum ersten Mal herausgefunden, wie man Mama ärgern kann!
Ich habe das in dem Moment auch ganz witzig gefunden. Die Laken kann man schließlich wieder wechseln, aber der Spaß, den wir beide dabei hatten, der war einmalig!


Mein absoluter Lieblingsmoment mit dem Kind war diese Woche aber noch ein anderer: das Pralinchen hat sich heimlich meinen Eyeliner genommen und sich die Augen "geschminkt". Noch dazu hat sie sich ein Röckchen angezogen, einen Haarreifen aufgesetzt und ist so durch die Wohnung stolziert. Das hat wahnsinnig putzig ausgesehen. Sie ist eben schon eine richtige kleine Dame!


Mein Lieblingsmoment für mich:

Unser Balkon ist gerade richtig bunt und voll mit allen möglichen leckeren Dingen: Zucchini, Kohlrabi, Erdbeeren, …und Tomaten! Endlich sind die Tomaten reif geworden. Wo man nur hinschaut – überall sieht man die kleinen roten Bälle auf den Ästchen hängen. Ich liebe es, auf den Balkon zu gehen und sie zu naschen, denn sie sind richtig süß. Wie so kleine rote Pralinen.


Lieblingsessen:

Gerade haben grüne Bohnen (oder hierzulande: Fisolen) Hochsaison und ich wollte die Gunst der Stunde nutzen, um sie zu verkochen. Ich bin nämlich ein Fan davon, wann immer es möglich ist, regionales Gemüse zu nehmen. So sind die Bohnen diese Woche mit Lachs und Bulgur auf meinem Teller gelandet. Den Bulgur habe ich mit Gemüsebrühe gekocht, Tomaten (natürlich vom Balkon) in Stücke geschnitten, und mit etwas Minze, Zitronensaft und Olivenöl verfeinert. Das hat wirklich total gut geschmeckt und ist eine meiner Lieblingsbeilagen im Sommer.

Lieblingslektüre:

Pluripara hat auf ihrem Blog darüber geschrieben, wie sie die Stillbeziehung zu ihren Zwillingen beendet hat. Der Artikel hat mich insofern inspiriert, weil mir scheint, dass es das Wichtigste ist, ganz genau zu wissen, wann man loslassen will als Mama und wann es einem reicht, man einfach nicht mehr mag. Ich denke, Pluripara ist an diesem Punkt angekommen und hat das Abstillen mit der Erklärung "die Milch ist alle" souverän durchgezogen. Mal sehen, wann es für uns soweit ist. Jedenfalls weiß ich, wie ich mich dann auf Twitter umbenennen werde: statt "Schoko ist alle!" wird es dann "Milch ist alle!" heißen.

Inspiration der Woche:

Da wir jetzt in selbstgeernteten Zucchini nahezu schwimmen, musste ich mir ein paar Ideen überlegen, was ich mit den grünen Dingern machen soll. Und so bin ich bei Pinterest auf ein paar Rezepte gestoßen, die ich nun bald ausprobieren werde: Gefüllte Zucchini in verschiedenen Variationen.

Und was hat Euch diese Woche inspiriert? Welche schönen Momente habt Ihr mit Euren Kindern genossen. Mehr davon seht Ihr wie immer bei Anna von Berlinmittemom.

Eis, Rambo und Bär: 5 Freitagslieblinge KW 29

Ich habe schon lange nicht mehr bei den Freitagslieblingen mitgemacht. Höchste Zeit, mal wieder einen Wochenrückblick mit meinen Lieblingsmomenten zu starten.

Mein Lieblingsmoment für mich:

Der Mann und das Kind sind gerade unterwegs und ich komme endlich wieder zum Bloggen. Dazu gönne ich mir ein paar Eis-Sandwiches. Eigentlich sollte ich mal wieder Sport machen, aber es ist ja Sommer und Eiszeit, also verschiebe ich den Sport einfach auf den Herbst. Wie nennt man das? Prokrastinieren? Noch nie davon gehört!

Mein Lieblingsmoment mit dem Kind:

Ich liebe Freitage! Da habe ich nämlich frei und kann die Zeit mit dem Pralinchen genießen. Heute waren wir im Park unterwegs und haben uns danach in ein Café gesetzt. Die „Bauaufsicht“, Ing. Winnie Pooh und großer Bär, haben uns dabei Gesellschaft geleistet (das Café wurde nämlich umgebaut). Und das Pralinchen hat dem Bären die Masche gebunden. Als Bau-Beauftragter muss er ja gut aussehen, keine Frage!

Lieblingsessen:

Schnitzel sind jetzt nicht unbedingt mein Lieblingsessen, aber sie kommen beim Rest der Familie gut an. Diesmal hatte ich gar kein Mehl und keine Semmelbrösel zuhause, und so habe ich kurzerhand Cornflakes zerstampft. Und ich muss sagen: in Cornflakes-Panade schmecken die Schnitzel noch  besser. Ganz schön knusprig…

Lieblingslektüre:

Eine Freundin von mir schreibt gerade ein Kinderbuch und hat mir die Entwürfe zum Text und zu den Illustrationen geschickt. Es geht um einen Kater namens „Rambo“, der total ängstlich ist, aber am Ende seine Angst besiegt und eine Band gründet. Ich finde die Geschichte sehr süß und auch die Zeichnungen gelungen. Bin schon gespannt auf das Buch und freue mich schon darauf, wenn ich es dem Pralinchen vorlesen kann.

Inspiration der Woche:

Kennt ihr das auch? Wenn ihr mit Euren Kindern unterwegs seid, sie sind hungrig, und ihr habt nichts Passendes dabei? So geht es mir manchmal. Maisstangen gehen eigentlich immer, aber das ist sehr eintönig, und so habe ich mir ein Rezept für Müsliriegel als gesunden Snack für Kinder gesucht und gefunden. Ich werde es demnächst mal ausprobieren.

Und was waren Eure Lieblingsmomente? Mehr Inspiration findet Ihr übrigens bei Anna von Berlinmittemom.

Orient, Schokocreme und Schminke: Freitagslieblinge KW21

Diese Woche war chaotisch, turbulent, intensiv. Und dennoch gab es auch viele schöne Momente, die ich hier festhalten möchte.

Mein Lieblingsmoment mit dem Kind:

Das Pralinchen nimmt sich meinen Lippenstift und „schminkt“ sich. Das hat diese Woche mal dazu geführt, dass mich eine Mama auf dem Spielplatz höchst erschrocken angesprochen hat: „Oh mein Gott, ist alles OK? Ist sie verletzt?“ Die Schminke schaute im Vorbeigehen wohl wie Blut aus. Ich so: „Nein, das gehört zum Programm!“ Wir mussten beide lachen.

Mein Lieblingsmoment für mich:

Ich habe mich mit der lieben @IrenesLife123 zum Lunch getroffen. Wir haben uns ein orientalisches Essen schmecken lassen und hatten endlich ein bisschen Zeit zu plaudern. Sonst treffen wir uns mit unseren beiden Mädels, da kommt das Plaudern oft zu kurz, weil man sich natürlich mehr auf die Kinder konzentriert. Es war wie immer sehr nett mit ihr!

Lieblingsessen:

Das ist diesmal etwas Süßes: Ich habe einen Quinoa-Kuchen mit Avocado-Schokocreme ausprobiert. Mich hat das etwas ungewöhnliche, aber einfache Rezept angelacht und ich wollte unbedingt ausprobieren, wie er schmeckt. Ich fand ihn ganz lecker. Dem Mann hat er leider nicht so geschmeckt (zu gesund!) und das Pralinchen hat die Schokocreme begeistert vom Kuchen genascht.

Inspiration der Woche:

Ich bin zurzeit richtig verliebt: in einen Park. Es gibt dort mehrere Spielplätze, Teiche, wo man Enten füttern kann und ein Lokal, wo man sich was Gutes zum Essen und Trinken nehmen und die Sonnenstrahlen genießen kann. Dieser Park hat wirklich eine ganz besondere Atmosphäre und ich verbringe gerade gerne viel Zeit dort.

Lieblingslektüre:

Ich folge schon länger Pluripara auf Twitter und nun hat sie einen Blog ins Leben gerufen. Besonders gut hat mir ihr Beitrag Miteinander leben und bei sich bleiben – wie wir unseren Alltag organisieren gefallen. Darin gibt sie Einblicke in ihr Familienmanagement, ein Thema das mich zurzeit sehr beschäftigt.

Und was hat Euch diese Woche inspiriert? Viele weitere Freitagslieblinge findet ihr bei Anna von Berlinmittemom.

 

Freitagslieblinge: Familienfest und Flowercontent

Diese Woche war ganz schön kräftezehrend, weil ich noch immer „Strohwitwe“ bin, also zu 95% aufs Kind aufpasse, weil der Mann krank ist. Ich habe mich von ihm angesteckt, aber irgendwie kann man es sich als Mama gar nicht leisten, sich so ausruhen zu können wie der Papa. Nun gut, es hat ihn diesmal sehr stark erwischt und ich habe mich schnell erholt. Zum Glück.

Das Pralinchen hat gerade eine sehr anstrengende Phase. Ich glaube, es kommen die hinteren Backenzähne oder es ist ein Schub. Jedenfalls ist sie nicht so wie sie sonst immer ist… Dennoch hatten wir viele schöne Momente zusammen, da ich gerade sehr viel Zeit mit ihr verbringe.

Mein Lieblingsmoment mit Kind

Wir hatten gestern ein Familienfest im Kindergarten. Das war wirklich toll organisiert, es gab eine Vorführung und verschiedene Stationen mit Spielen. Eine davon hat meinem Pralinchen besonders gut gefallen: es gab Kisten mit Sand, Wasser, Rindenmulch etc., wo die Kinder barfuß durchgehen konnten. Gegen Ende hat sich mein Kind Handtücher geschnappt, und angefangen sie zu waschen und im Sand zu „panieren“. Das sorgte auch bei den Erwachsenen für Unterhaltung!

Lieblingsmoment für mich:


Ich hatte Geburtstag und bekam einen schönen Blumenstrauß von meinen Eltern geschenkt. Und vom Mann ein japanisches Tee-Set, weil ich ein totaler Matcha-Fan bin. Wir haben zwar krankheitsbedingt nicht wirklich gefeiert, aber vielleicht holen wir das noch nach. Das Pralinchen hat „Happy Birthday, liebe Mama“ gesungen, da ist mir das Herz aufgegangen.

Lieblingsessen:

Das war diese Woche ein ganz simples Gericht aus Studentenzeiten. Einfach weil ich nicht die Kraft hatte, mich zu sehr ins Zeug zu legen beim Kochen: Gnocchi mit Schinken, Jungzwiebeln und Obers. Es war nicht so gesund, aber sehr schmackhaft.

Inspiration der Woche:

Noch mehr Flowercontent: Endlich sind unsere Schwertlilien im Balkonbeet aufgegangen. Sie blühen nur ganz kurz, vielleicht eine Woche lang. Danach warten wir wieder ein Jahr darauf, bis es wieder soweit ist. Das zeigt mir, wie vergänglich alles ist und wie man jeden Moment genießen sollte. Sich mit einer gewissen Leichtigkeit an den schönen Dingen des Lebens erfreuen – das macht glücklich.

Lieblingslektüre:

Ich habe angefangen, dieses Buch zu lesen, weil ich es so schwierig finde, eine erfüllte Zweisamkeit zu leben, neben Kind, Job und Haushalt. Ein wahrer Balanceakt! Das Buch liest sich schon mal sehr gut und ich hoffe darauf, hier einige Tipps zu finden.

Und was hat Euch diese Woche bewegt? Mehr Freitagslieblinge findet ihr übrigens bei Anna von Berlinmittemom.

Pferd, Musik und Kichererbsen: 5 Freitagslieblinge am 28. April

Eine intensive Woche liegt hinter mir und ich freue mich schon richtig auf das verlängerte Wochenende. Am Montag ist frei, juhuu! Aber bevor ich ins Wochenend-Vergnügen starte, zeige ich Euch hier meine 5 Freitagslieblinge:

Lieblingsmoment mit dem Kind:

Ich musste diese Woche ziemlich oft über das Pralinchen lachen! Sie macht so verrückte Sachen, wie z.B. das hier: Das Pferd stylen – ihm eine Sonnenbrille aufsetzen, Glöckchen drauf, den Po noch schnell mit Feuchttüchen wischen und eine „Windel“ (Slipeinlage) anziehen. Echt goldig, oder?

Lieblingsmoment für mich:

Ich habe mit einer lieben Freundin aus Hamburg nach längerer Zeit wieder geskypt, das war total nett. Wir besuchen sie im Sommer, wenn sie heiratet. Ich freue mich schon so!! Leider habe ich diesmal nur ein Symbolfoto für Euch. Sie ist schon mitten in den Vorbereitungen für ihre Hochzeit.

Lieblingsessen:

Ich habe ein ganz schnelles und einfaches Kichererbsen-Curry gekocht, mit Karotten und Süßkartoffeln. Ich hätte es noch ein bisschen mit Ingwer verfeinern können, aber es war trotzdem sehr lecker.

Inspiration der Woche:

Kennt Ihr das, wenn Ihr ein Lied zum ersten Mal im Radio hört, das Euch total gut gefällt und bei dem Ihr vielleicht sogar Gänsehaut bekommt? So ging es mir dieses Woche beim Lied von Harry Styles „Sign of the Times“. Ich stehe ja total auf diese melancholischen Songs.

Lieblingslektüre:

Diese Woche schwirrte das Thema Vereinbarkeit im Netz herum. Ich selbst habe dazu einen Artikel geschrieben: Job und Kleinkind: Geht das überhaupt? Noch dazu hat auch Laura von Heute ist Musik hat zur Blogparade aufgerufen und ich habe gerne mitgemacht. Den Brief an Ihre Tochter finde ich übrigens super – definitiv meine Lieblingslektüre diese Woche.

So, das waren meine 5 Freitagslieblinge. Viel mehr Inspirationen könnt Ihr Euch bei Anna von Berlinmittemom holen. Viel Spaß beim Lesen!

Osterdeko und Soba-Nudeln: 5 Freitagslieblinge KW15

Diese Woche war relativ entspannt, das Pralinchen hat ganz schön viel Schlaf nachgeholt, weil das Drei-Tage-Fieber sie so mitgenommen hat . Währenddessen habe ich etwas Neues für mich entdeckt: Instagram. Es macht Spaß, sich auch hier mit Euch auszutauschen und Bilder anzusehen bzw. sich Anregungen zu holen. Mein Favorit unter den Social Media bleibt aber immer noch Twitter 🙂 So, aber nun zu meinen Freitagslieblingen:

Lieblingsmoment mit dem Kind

Auf dem Weg in den Kindergarten hat meine Kleine eine Regenpfütze entdeckt, ist darin herumgehüpft und hat laut gelacht. Es ist so schön zu sehen, wie sich Kinder für Dinge begeistern können, die für uns Erwachsene schon so selbstverständlich geworden sind. Sie zeigen uns den Zauber dieser Welt.

Lieblingsmoment für mich:

Ich bin so gar keine Deko- und DIY-Queen, darum bin ich ganz froh, dass ich es geschafft habe, mit diesem Osterstrauch doch noch etwas Oster-Feeling in unsere Wohnung zu bringen. Last Minute, sozusagen.

Lieblingslektüre

Dieses Buch hat mich gleich angesprochen, weil es ums Essen und Genießen geht, und das gepaart mit einer Liebesgeschichte. Es ist eher seicht geschrieben, aber gut zur Ablenkung.

Lieblingsessen

 

Das waren diese Woche definitiv die Asiatischen Soba-Nudeln mit Jungzwiebeln, Tofu, Pak Choi und Austernpilzen. Und noch dazu war das Gericht in 10 Minuten fertig.

Inspiration der Woche

Als ich das Pralinchen in den Kindergarten gebracht habe, hat mir eine der Pädagoginnen Fotos in die Hand gedrückt, der Fotograf war nämlich da gewesen. Als ich in der Bahn dann die Fotos anschaute, war ich total entzückt. Wie groß sie doch geworden war… Ich platzte vor Stolz.

Und was waren Eure Lieblingsmomente? Ganz viel mehr seht Ihr wieder bei Anna von Berlinmittemom.

 

Erfolgserlebnis, Sushi und Balkonernte: Freitagslieblinge KW13

Diese Woche hatte ich endlich ein Erfolgserlebnis, was die Morgenroutine angeht! Ich stand 20 Minuten früher als sonst auf, und machte mich selbst und das Frühstück fertig. So konnte ich mich in Ruhe auf mein Kind konzentrieren und siehe da – es funktionierte.

Sonst artet der Morgen jedes Mal in Stress aus, weil das Pralinchen sich partout nicht anziehen lässt. Kurz bevor wir losgehen fängt sie an, bitterlich zu weinen, und wenn ich ihr sage, wir gehen jetzt in den Kindergarten, und Mama in die Arbeit, dreht sie nochmal ganz laut auf. Aber diesmal lief alles entspannt, und ich wusste, dass ich ihr all meine Aufmerksamkeit widmen konnte. Vielleicht funktionierte es deshalb?

Das war auch mein Lieblingsmoment mit dem Kind – erstmals seit langer Zeit hatten wir einen wunderschönen Morgen zusammen. Ich genoss es richtig, die zwei Stunden mit ihr zu verbringen, bevor ich in die Arbeit ging! Natürlich ist das jetzt kein Garant dafür, dass es immer so schön entspannt klappt, aber wenn es mal klappt, dann darf man sich doch freuen, oder? Das Foto entstand übrigens auf dem Weg in den Kindergarten. Da hat sie „Verstecken“ gespielt, und wir hatten sogar noch ein wenig Zeit dafür.

Lieblingsmoment für mich

Als noch mein Cousin und seine Frau aus Polen bei uns zu Besuch waren, gingen wir diese Woche asiatisch essen. Ich habe ein tolles Lokal in der Stadt gefunden, wo man mit dem Tablet anstatt direkt beim Kellner bestellen kann, noch dazu „all you can eat“, aber von guter Qualität. Das hat richtig Spaß gemacht, weil man sich so richtig durchkosten konnte. Ich liebe Sushi, deshalb habe ich mir vor allem Maki, Sashimi und Co bestellt. Das war definitiv auch mein Lieblingsessen der Woche. Der Algensalat in der Mitte hat uns übrigens allen dreien so gut geschmeckt, dass die Schüssel innerhalb weniger Minuten leer war…

Lieblingslektüre

Da der Mann vorgestern ein Hochbeet und über 30kg Erde nach Hause geschleppt hat, bin ich ganz Feuer und Flamme fürs Gemüse züchten auf dem Balkon geworden. Ich habe leider null Ahnung davon, deshalb versuche ich mich gerade einzulesen. Ich glaube, für den Anfang werden es Tomaten, Erdbeeren und Bohnen sein, da kann man nicht so viel falsch machen, oder? ODER?

Inspiration der Woche

Ich habe diesmal ein Video sehr inspirierend gefunden: Bea erklärt darin, warum sie das Wort „Fremdbetreuung“ falsch findet, und dass es ganz natürlich ist, dass Mütter nicht immer nur mit ihren Kindern „hocken“ müssen, sondern ihre Kinder auch andere Bezugspersonen haben, mit denen sie gerne Zeit verbringen – eben auch Pädagoginnen. Irgendwie rufe ich mir das jetzt jedes Mal in Erinnerung, wenn ich ein schlechtes Gewissen habe, dass ich mein Kind „fremdbetreuen“ lasse, denn so fremd sind die Betreuungspersonen für sie doch gar nicht.

So, das waren meine Freitagslieblinge. Viel mehr findet ihr wieder bei Anna von Berlinmittemom.

Perlenkisten-Schwärmerei: Freitagslieblinge KW11

Darf ich hier ein bisschen schwärmen? Das Pralinchen ist gerade der Hammer! Ich bin zurzeit eine sehr stolze Mama, weil sie einfach so unglaublich süß, lieb, hilfsbereit, kuschelig ist.

Heute hatte ich frei, wollte sie aber dennoch in den Kindergarten bringen, um ein bisschen Me-Time zu haben und ein paar Erledigungen zu machen. Aber irgendwie klappte das nicht so ganz. Sie ließ sich gar nicht anziehen, hat sich so richtig dagegen gewehrt, geweint. Das macht sie sonst auch, aber diesmal war es anders, sie war richtig aufgelöst. Sie wollte nicht in den Kindergarten, ich fragte sie ein paar Mal, jedes Mal die gleiche Antwort: Nein. Willst du bei Mama zuhause bleiben? Ja.

Also ließ ich sie zuhause. Einerseits freute ich mich, dass sie bei mir bleiben wollte. Das finde ich schön, ein Kompliment irgendwie. Und andererseits dachte ich mir: ein bisschen Zeit für mich wäre auch nett gewesen. Doch die Zeit mit ihr war einfach so angenehm, dass diese Gedanken bald verflogen. Sie spielte heute wirklich sehr schön und lange alleine, ich konnte nebenbei twittern, kochen, etc.  Für dieses zarte Alter eine reife Leistung. Ich bin so stolz auf sie!

Dabei entstand auch dieses Foto – mein Lieblingsmoment mit dem Kind:

Ich zeigte ihr meine Perlenkiste. Früher bastelte ich nämlich Schmuck selbst, und habe immer noch ganz viele Utensilien aus dieser Zeit: viele bunte Glasperlen, Silberdraht, etc. Als das Pralinchen noch kleiner war und alles in den Mund nahm, traute ich mich nicht, ihr die Kiste zu zeigen. Doch jetzt geht das in meinem Beisein ganz gut…sie hatte eine große Freude damit, die Perlen zu sortieren und genau im Sonnenlicht anzuschauen. Ein tolles Spektakel!

Lieblingsmoment für mich:

 

Nach längerer Zeit traf ich mich wieder mit einer lieben Freundin, die ich noch aus Studienzeiten kenne. Wir ließen uns frisch gerösteten Kaffee und Schokokuchen schmecken. Seit ich Mama bin, fällt es mir gar nicht so leicht, die Kontakte zu kinderlosen Freundinnen aufrechtzuerhalten. Dabei ist es richtig erfrischend, auch mal nicht über Mama-Kram zu reden.

Lieblingslektüre:

Ich fand den Artikel von Sonja / Mama Notes „Wie ich eine entspanntere Mutter wurde“ sehr hilfreich. Darin gibt sie Tipps – nicht auf belehrende, sondern auf liebevolle Art – wie man den Mama-Alltag etwas entspannter angehen kann. Sympathisch fand ich dabei, dass sie auch nicht so die Spielemama ist…das geht mir auch so. Ich liebe es, meinem Kind Nähe zu geben, aber spielen kann ich echt nicht gut und macht mir auch nicht so viel Spaß.

Lieblingsessen:

Ich bin richtig begeistert von der Gemüsepaella, die ich diese Woche nachgekocht habe. Ich hätte mich in sie reinlegen können, so gut war sie! Kommt bei uns jetzt häufiger auf den Tisch. Das Rezept findet ihr hier auf dem Blog. Nachkochen erlaubt! 😉

Inspiration der Woche:

Den Text von Ganz normale Mama habe ich sehr inspirierend gefunden. Darin schreibt sie – grob zusammengefasst – dass sich die Prioritäten in ihrem Leben weg von Lifestyle, Karriere und Reisen und hin zu Zeit mit den Kindern verbringen verlagert haben. Denn die ist wirklich wertvoll! Ich habe mich in ihrem Text wiedergefunden, weil auch ich ihrer Meinung bin, dass man diese tolle Zeit, in der die Kinder einen noch so brauchen, nicht verpassen sollte. Auch wenn es manchmal anstrengend ist…nichts kann diesen wunderbaren Schatz an gemeinsam erlebten Momenten aufwiegen.

In diesem Sinne: verbringt ein schönes, entspanntes Wochenende mit Euren Kindern! Mehr Freitagslieblinge findet ihr übrigens bei Berlinmittemom.

 

 

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