Unschöne Tage: Wochenende in Bildern 1./2. April 

Ich habe lange überlegt, ob ich dieses Wochenende überhaupt verbloggen soll, denn es war alles andere als Friede, Freude, Eierkuchen. Aber dann dachte ich mir, dass die unschönen Tage ja auch zum Familienalltag dazugehören. Und wenn viele Wochenendenden in einer Reihe schön und entspannt sind, dann darf es doch auch einmal eines geben, das aus der Reihe tanzt. Oder?

Der Samstag fing schonmal sehr schmerzhaft an…ich hatte heftige Bauchschmerzen, die bis in den Rücken und in die Zehenspitzen hineinzogen. Den Grund dafür findet Ihr im Titel dieses Beitrags versteckt 😉 Ich konnte nur noch liegenbleiben, und musste unser Familienfrühstück auslassen. Deshalb kein Bild diesmal davon.

Zum Glück kümmerte sich der Mann ums Pralinchen, sie gingen wieder in den Zoo und ich konnte mich ausruhen. Dadurch wurden die Schmerzen etwas besser. Jaja, der Körper zeigt genau an, wenn ihm etwas nicht passt!


Danach trafen wir uns bei der Oma. Das Pralinchen bekam mal wieder etwas geschenkt. Diesmal eine Masha-Puppe auf dem Fahrrad nebst dazugehörigem Bären. Das Pralinchen steht gerade auf diese Serie und die Oma ist auch total begeistert davon und lacht sich manchmal schlapp. Ist halt ihr beider „Ding“.

Während die Oma aufs Pralinchen aufpasst, gehen der Mann und ich einkaufen. Neben Lebensmitteln auch Laufschuhe für den Mann. Und ich schaue ebenfalls ein bisschen wegen frühlingshafteren Modellen, finde aber in dem Laden nur diese langweiligen „Oma-Treter“:

Wieder zuhause angekommen, mache ich einen Avocado-Mango-Rucola Salat. Leider habe ich kein Foto gemacht, deshalb hier ein Symbolbild von dort, wo ich das Rezept habe:

Der Mann und ich verbringen die Zeit zu Zweit im Streit. Es ist gar nicht so einfach, die Bedürfnisse aller Familienmitglieder unter einen Hut zu bringen und manchmal macht man sich das Leben unnötig schwer…auch als Paar.

Völlig verdattert gehe ich zur Oma, um das Pralinchen abzuholen. Der Dackel muntert mich mit seinem Dackelblick etwas auf.

Es ist schon Abend und wir gehen bald ins Bett. Ich schlafe mit dem Kind um 9:00 Uhr ein, müde von den Schmerzen und dem Zoff. 🙁

Am nächsten Tag zum Glück die Versöhnung, gleich am Morgen. Wir haben lange diskutiert und haben vielleicht eine Lösung. Wir müssen unser Familienleben demnächst etwas anders organisieren.

Der Mann macht mit dem Pralinchen einen Ausflug.

Und ich schaue inzwischen mal auf unseren Balkon. Die ersten Frühlingsboten haben es sich neben dem Baum gemütlich gemacht.

Als meine Beiden zurückkommen, gibt es Pizza mit Rucola und Prosciutto. Das Pralinchen hilft mir beim Teig kneten und in Form bringen.

Am Nachmittag übernehme ich die Kinderbetreuung und das Pralinchen und ich genießen die Frühlingssonne auf dem Balkon. Ich baue ihr eine Rutsche auf und dann kuscheln wir noch auf dem Sofa.

Ich liebe es, von der Terrasse aus in den wolkenlosen Frühlingshimmel zu schauen.

Irgendwie hat das Wochenende, das so schlecht angefangen hat, nun doch einen schönen Ausklang gefunden. Und wie habt Ihr es verbracht?

Viel mehr Bilder vom Wochenende seht Ihr wieder bei Susanne von Geborgen Wachsen.

Comments

  1. Das ist immer etwas deprimierend, wenn die „Freizeit“ mit anderen, unschönen Dingen drauf geht. Nächstes Wochenende wird es bestimmt entspannender. 🙂
    LG,
    Lara

    • Danke Dir, für Deine mitfühlenden Worte! Ja, das hoffe ich auch. Beim Pralinchen bahnt sich gerade eine Erkältung an, also mal sehen…LG Schokomama

  2. so schlimm finde ich nicht, was ich gelesen habe. du kannst ja z.b. froh sein, dass die „tage“ so kamen, da du wenigstens deinen mann zum aufpassen zu hause hattest. und euer streit, der gehört auch in meinen augen mal dazu. es hat ja auch manchmal was bereinigendes, nicht? wie möchtet ihr denn das familienleben umorganisieren, wenn ich fragen darf? ich habe das gefühl, bei uns ist alles völlig unorganisiert. manchmal ist das gut, aber für jemanden wie mich ist das nie zufriedenstellend.

    • Bis jetzt war es so, dass wir uns am Wochenende immer aufgeteilt haben – zuerst betreut der Mann das Kind und macht was mit ihr und dann ich. Wir möchten jetzt mehr Zeit zu dritt verbringen, weil ich denke, dass das der Beziehung gut tut. Mal sehen… das meine ich mit Umorganisieren.
      Wie macht Ihr das?

      • wir haben keinen wirklichen plan. mein mann macht meistens am wochenende was mit dem kleinen und ich mach dafür einerseits den haushalt und zeug von der to-do-liste, was mit dem kleinen nicht machbar ist, und andererseits genieße ich meine ruhe. es ist recht einseitig, ehrlich gesagt. ich haue selten mit dem kleinen ab damit mein mann seine ruhe hat. wenn, dann machen wir eher was zu dritt, das kommt natürlich auch immer wieder vor, je nachdem wie lust und laune sind und was anliegt. es klingt nun sehr einseitig, aber ich bin eben auch im laufe der elternzeit öfter schon mehrere tage alleine mit dem kleinen in meiner heimat gewesen und werde es auch demnächst wieder sein. da hat der mann dann geballte ruhe. 🙂

Ich freue mich, wenn Du mir einen Kommentar hinterlässt!

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