Wochenende in Bildern 3./4. Februar 18

WIr haben das Wochenende mit einem kranken Kind verbracht, nachdem es sich im Kindergarten angesteckt hat. Ich habe in der Früh mitbekommen, wie eine Mama ihr hustendes, krank aussehendes, und nach eigenen Angaben nur 1 Tag fieberfreies Kind in den Kindergarten gebracht hat. Das Mädchen tat mir leid und ich hätte etwas sagen sollen. Aber man will sich ja nicht einmischen…hätte wahrscheinlich auch nichts gebracht.

Paar Tage später hatten wir die Misere. Das Pralinchen hat’s ziemlich schlimm erwischt, ebenfalls mit Husten und hohem Fieber. In der Nacht von Freitag auf Samstag war sie ein Glühwürmchen, das um 1:00 Uhr früh in einem Redeschwall nach Tomaten verlangte und schließlich 3 Tomaten und 10 Kekse vertilgte.

Samstag:

Nach einer schlaflosen Nacht komme ich kaum aus dem Bett. Der Mann macht diesmal Frühstück:

Danach wird es etwas schwierig…das Pralinchen spielt nämlich nur 1 Minute und ist gleich wieder platt. Was macht man also mit einem kranken Kind? Kuscheln. Tablet schauen. Mehr ist auch nicht wirklich drinnen. Sie will auch keine Bücher vorgelesen bekommen. Zum Glück kommt die Oma vorbei. Zwar leider nur für ein paar Minuten, um sich nicht anzustecken, aber immerhin bringt sie neue Knete mit.

Das Pralinchen ist nun für eine kurze Zeitspanne beschäftigt. Die Mama auch. Ich mache nämlich gerne Burger aus Knete.

Die Oma bringt auch Vitamine mit. Ich fühle mich in meine Kindheit versetzt, denn die gleichen habe ich damals auch bekommen.

Mein Kind ist ganz begeistert, weil sie picksüss sind. „Wie ein Lolli, Mama!“.

Die Puppe ist auch krank und muss aufgepäppelt werden.

Zu Mittag koche ich Fleischbällchen mit Gemüse und selbstgemachten Pommes aus dem Ofen.

Das Pralinchen hat leider keinen Appetit. Dafür legt sie sich ein paar Vorräte an, falls doch noch der Hunger kommt.

Sie entdeckt auch ihren Strampler aus Babyzeiten. Größe 92. Er passt ihr noch. Jetzt saust ein Riesenbaby im Haus herum.

Nach zwei Tagen mit dem kranken Kind fällt mir schon die Decke auf den Kopf. Ich sehne mich nach frischer Luft, aber ich kann nicht raus, weil das Pralinchen so an mir hängt. „Mama, ich will nicht, dass du gehst!“ sagt sie, als ich einkaufen gehen will. Also bleibe ich zu Hause.

Da hilft nur Kuchen backen. Das mache ich immer, wenn das Kind krank ist und mir die Decke auf den Kopf fällt. Es bringt mich einfach in gute Stimmung. Ich mache einen Karotten-Apfel-Kuchen ohne Zucker. Nur leider bleibt er sitzen.

Das Pralinchen möchte nichts vom Kuchen und wünscht sich Popcorn. Sie schaut zu, wie die Maiskörner im Topf aufpoppen und isst fast die ganze Schüssel leer. Gut, dass sie nun etwas Appetit hat.

 

Sonntag:

Nach einer sehr unruhigen, aber zumindest keiner schlaflosen Nacht erstmal Frühstück mit einer Vitaminbombe. Ratet mal, was das Kind zum Frühstück will? Popcorn.

Der Tag verläuft sehr schleppend. Es geht ihr zum Glück schon etwas besser und das Fieber ist gesunken. Sie will auch nicht mehr im Pyjama rumgammeln, sondern sich hübsch anziehen. Mit Flügeln und Glitzerrock.

Trotzdem weiß sie noch immer nicht wirklich was mit sich anzufangen. Wir auch nicht. Es ist echt schwierig, wenn man nicht rausgehen kann.

Ich koche zu Mittag Hirselaibchen mit Selleriepüree. Schmecken allen gut.

Und danach schauen wir ein altes Fotoalbum an. Das Pralinchen denkt, es sei sie da auf dem Bild, dabei bin ich das. Das Faschingskostüm hat mir damals meine Mama genäht.

Wir schließen den Tag mit noch mehr Rumgammeln ab. Und Reste-Essen.

Und wie war Euer Wochenende? Mehr Bilder gibt es wie immer bei Susanne von Geborgen Wachsen.

Comments

  1. Die Bratlinge merke ich mir, sehen toll aus!

    Ich muss sagen, ich habe MTE auch nach einem Tag fieberfrei wieder zur Kita gebracht. Gut, es waren sogar 34 Stunden fieberfrei. Es schien ihm wieder gut zu gehen, trotz Husten und Schnupfen. Und Husten und Schnupfen haben die meisten Kinder um diese Jahreszeit, und die wenigsten Eltern können es sich erlauben, deshalb jedes Mal zu Hause zu bleiben. Soweit ich weiß, sind die Kinder meistens sogar dann am ansteckendsten, wenn noch nicht absehbar ist, dass sie krank werden. Oder eben am Anfang des Fiebers. Also, wo auch immer sich deine Kleine angesteckt hat, es kann bei jedem Kind gewesen sein. Wenn was rumgeht, geht’s rum.

    Übrigens wurde ich diesmal tatsächlich an diesem Tag angerufen von der Kita, weil MTE sehr in den Seilen hing. Ich holte ihn ab und blieb dann trotz Fieberfreiheit noch 3 Tage zu Hause mit ihm. Ich würde es beim nächsten Mal dennoch erstmal wieder versuchen, trotz Husten und Schnupfen. Er hat es auch schon damit ganz gut in der Kita ausgehalten, es kommt eben immer auch auf die einzelne Krankheit an. 🙂

    • OK, verstehe…wahrscheinlich darf ich das nicht so streng sehen. Hängt wohl von mehreren Faktoren ab. Man muss halt immer abwägen, aber ich denke als Eltern hat man meistens eh im Gefühl, wie es dem Kind geht. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sie meistens ganz schnell wieder krank geworden ist, wenn ich sie zu früh in die Kita gelassen habe. Da lasse ich sie lieber noch paar Tage zu Hause. Aber es geht auch zurzeit beruflich gut bei mir. Kann schon verstehen, dass es sich nicht alle Eltern leisten können, das Kind lange zu Hause zu lassen. Und du hast Recht- Husten und Schnupfen sind ständige Begleiter im Winter!

      • Leider. Wir hatten jetzt anderthalb Wochen kitafrei und das Kind ist so gesund wie den ganzen Winter nicht. Bin gespannt wann die nächste Rotznase anfängt, ab Montag geht’s wieder los mit der Kita. 😉

Ich freue mich, wenn Du mir einen Kommentar hinterlässt!

Copyright © 2018 · Theme by 17th Avenue

%d Bloggern gefällt das: