Wochenende in Bildern: 5./6. Mai 18 und #WMDEDGT

Ich dachte, die fiese Schnupfenzeit wäre längst vorbei. Denkste! Das Pralinchen hat es ziemlich stark erwischt diesmal. Und mich noch dazu mit schlaflosen Nächten. Wir haben trotzdem irgendwie versucht, das Beste daraus zu machen. Auch wenn dieses Wochenende nicht besonders aufregend war, war es zumindest entspannt.

Samstag:

„Der Schnupfen erigiert mich!“ versucht das Pralinchen dem Ärger über ihren aktuellen Zustand Luft zu machen. Und wir haben wenigstens was zum Lachen.

Nach dem Frühstück gehe ich eine Runde in die Stadt und treffe mich mit meiner Mama. Nicht um einzukaufen, sondern einfach nur um rauszukommen. Schließlich bin ich immer in der Nacht fürs Kind zuständig und so habe ich die Gelegenheit, mal abzuschalten. Ich entdecke dabei einen Laden, wo es auch Wolle zu kaufen gibt. Jetzt weiß ich, wo ich zuschlage, wenn ich wieder vorhabe ein Amigurumi-Tierchen zu häkeln.

Inzwischen spielen meine beiden mit Lego. Das Pralinchen beschäftigt sich zurzeit richtig gut selbst, trotz der Erkältung. Ich nehme an, dass ein Entwicklungsschub ansteht. Die Tage davor war sie recht weinerlich.

Ich komme wieder nach Hause, um das Kind in den Mittagsschlaf zu begleiten. Danach übernimmt die Oma und der Mann und ich machen uns was Leckeres zum Essen: Salat mit Putenbruststreifen und Zitronenbasilikum-Kerbel-Dressing. Besonders das Dressing mit den vielen frischen Kräutern gibt dem Salat den richtigen Pfiff. Ich habe die Kräuter gehackt, und Zitronensaft, Apfelessig, Olivenöl, Salz, Pfeffer und Creme fraiche hinzugefügt.

Dem Pralinchen hat der Aufenthalt bei den Großeltern gut getan. Sie hustet weniger, dank literweise getrunkenem Käsepappel-Tee, vom Opa zubereitet. Er schwört darauf.

Sie schiebt noch liebevoll den Schneemann im Kinderwagen herum und dann ist schon Schlafenszeit.

Ach ja, dieser Tag kommt übrigens auf Frau Brüllens Blogparade „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“

Sonntag:

Die Nacht war einfach nur schrecklich. Sie ist so oft weinend aufgewacht!! Erst als ich ihr ein Zäpfchen gegeben habe, konnte sie schlafen. Armes Pralinchen. Zumindest hatte sie zum Frühstück etwas Appetit.

Danach geht sie mit dem Papa den Spielzeug-Frosch von der Oma abholen. Sie hatte ihn nämlich dort vergessen und war gestern ziemlich traurig und aufgebracht darüber. Inzwischen lese ich in meinem Buch weiter: „Die Familienkonferenz“ von Thomas Gordon.

Ich schwanke zwischen „Ich-Botschaften aussenden, dass ist doch alles längst bekannt“ und „Oh mein Gott, das läuft gerade in die falsche Richtung, das muss ich ändern!“

Es geht hier um aktives Zuhören, die Bedürfnisse von Kindern und Eltern in Einklang bringen, und vor allem gemeinsam Lösungen zu finden, wenn Bedürfnisse aufeinanderprallen. Denn was ich immer öfter vergesse ist, auch meine Bedürfnisse zu kommunizieren. Nicht nur auf die des Kindes zu achten, sondern auch auf meine eigenen. Alles in allem eine wertvolle Basis-Lektüre, die mir einige Aha-Erlebnisse beschert hat, auch wenn ich manche Ansichten inzwischen etwas überholt finde.

Meine beiden kommen wieder zurück und ich mache Flammkuchen mit Spargel und Prosciutto. Das Pralinchen hilft ganz fleißig mit und schneidet den Spargel.

Und wir essen den Flammkuchen diesmal auf der Terrasse.

Am Abend gehe ich noch mit einer Nachbarin eine Runde laufen. Ich bin echt happy, dass wir uns gefunden haben und gegenseitig motivieren. Diese Woche haben wir es schon geschafft, drei Mal laufen zu gehen.

Ich bin schon gespannt, was meine Blogger-Kolleginnen so von der Blogfamilia-Konferenz zu berichten haben und schaue mal schnell auf den Blog von Susanne.

 

Ich freue mich, wenn Du mir einen Kommentar hinterlässt!

Copyright © 2018 · Theme by 17th Avenue

%d Bloggern gefällt das: