Erinnerungen

Wordcamp & Marathon: Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende habe ich zum ersten Mal eine Blogger- und Online-Marketing-Konferenz besucht: das Wordcamp Vienna. Ich habe mich riesig auf fachlichen Input aus meiner Branche gefreut, und wurde nicht enttäuscht. Da WordPress ein Open Source System ist, wurde die Konferenz von freiwilligen Helfern organisiert – mit kaum finanziellen Mitteln, dafür aber mit umso mehr Herzblut. Aber mal von vorne…

Am Samstag genieße ich noch das Frühstück mit meinen beiden Lieben. Ich mache mir Matcha-Tee, der gibt mehr Energie als Kaffee.


Danach fahre ich zum Uni-Campus, wo das Wordcamp stattfindet. Ich schlendere durch die schöne Allee.


Endlich finde ich das Hörsaalzentrum, wo die Komferenz stattfindet. Ich fühle mich in Uni-Zeiten versetzt. Wie nostalgisch…


Im den ersten beiden Vorträgen geht es um Suchmaschinenoptimierung. Obwohl es eher Basics sind, kann ich mir trotzdem ein paar wertvolle Tipps mitnehmen.


Zeit fürs Essen, denn so viel Infoaufnahme macht hungrig! Es gibt vegetarisches Kichererbsen-Curry.

Ein Eye-Opener war der Vortrag zum Thema Google Tags. Unglaublich, was man heutzutage auf einer Website alles tracken kann!! Dann höre ich mir noch den Vortrag einer Bloggerin an, die ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudert, was ihre Einnahmequellen betrifft.


Ich habe die Vorträge sehr spannend gefunden, bin dann aber doch froh, wieder aus den dunklen Räumen an die frische Luft zu kommen. Ein wunderschöner Anblick erwartet mich!


Ich hole das Pralinchen von der Oma ab. Als ich komme, wird natürlich wieder mit dem Dackel gespielt. Wie schön, dass er sich so viel gefallen lässt!

Wir baden noch eine Runde und dann geht es ab ins Bett. Ich schlafe gleich bei der Einschlafbegleitung ein, das passiert mir in letzter Zeit immer öfter.


Frühstück, diesmal etwas länger und ausgiebiger.


Der Mann und das Pralinchen schauen sich den Vienna City Marathon an, während ich ein paar Bewerbungen schreibe.

Zu Mittag gibt es heute Rindfleisch-Gemüse-Curry aus dem Wok.

Danach gehen wir zu Oma und Opa. Das Pralinchen zeichnet einen Hasen und ihren ersten Kreis. Ich platze mal wieder vor Stolz.

Wir lassen das Wochenende mit einem Bad ausklingen.

Und was habt Ihr so unternommen? Mehr Bilder vom Wochenende sehr Ihr wie immer bei Susanne von Geborgen Wachsen.

Polnische Ostern: Wochenende in Bildern

Wir feiern jedes Jahr polnische Ostern, und so steht auch dieses Osterwochenende ganz im Zeichen der polnischen Tradition. Die Familie meiner Mama kommt aus Polen, und so hat sich das bei uns mittlerweile eingebürgert, dass wir Ostern immer auf diese Art feiern.

Am Ostersamstag gibt es bei uns zu Hause erstmal kein Frühstück, denn das darf man erst essen, nachdem die Speisen geweiht worden sind. Wir gehen zu Oma und Opa und auch die Zwillinge – mein Cousin und meine Cousine – sind aus Polen angereist. Sie sind gerade 18 geworden.

Die Oma färbt mit dem Pralinchen Eier mit Zwiebelschalen. Eines davon soll ins Osterkörbchen kommen.

Das Osterkörbchen, ganz nach polnischer Ostertradition, wird vorbereitet: mit sieben verschiedenen Speisen, von denen jede etwas symbolisiert. Das Brot steht für Wohlstand, das Ei für Wiedergeburt, das Salz soll Böses vertreiben, die Wurst soll Gesundheit und Fruchtbarkeit garantieren, der Käse symbolisiert die Eintracht des Menschen mit der Natur, der Meerrettich steht für körperliche Stärke und der Kuchen für Vollkommenheit. Das Pralinchen hat noch einen selbstgebastelten Osterhasen und ein Küken hineingeschmuggelt.

Meine kleine Erdbeere macht sich mit dem Osterkörbchen auf den Weg in die Kirche.

Dort werden die Speisen geweiht, die für das Osterfrühstück vorgesehen sind. Die Menschen haben sich mit ihren Körbchen ganz viel Mühe gegeben.

Endlich gibt es das lang ersehnte Osterfrühstück. Es sind schon alle ganz hungrig.

Am Nachmittag gehen Mann und Kind in den Park. Ich habe den Mann gebeten, dass er Fotos machen soll, aber das hat er leider vergessen. Darum habe ich nur dieses eine Foto für Euch, als das Pralinchen am Abend vor dem Schlafengehen noch Osterputz macht. „Muss putzen, weil es gibt Unordnung“. Ja, das hat sie tatsächlich gesagt. Meine Karriere als ordentliche Hausfrau ist hiermit wohl beendet.

Die Nacht war sehr mühsam, wahrscheinlich musste sie die vielen Eindrücke verarbeiten, denn sie konnte ganz lange nicht einschlafen und ist mehrmals aufgewacht.

Am nächsten Tag starten wir wieder mit einem gemütlichen Frühstück, im Beisein von Schaf, Eiern, Hühnchen und Co.

Das Pralinchen sucht Ostereier. Wo könnte der Osterhase sie wohl versteckt haben?

Da unten?

In der Schatztruhe?

Oder da drinnen?

Dieses Foto ist übrigens im Technischen Museum entstanden, wo gerade ein neuer Spielbereich  dazugebaut worden ist. Ich finde, das haben sie richtig schön gemacht.

Mein Mädchen entdeckt das Universum.

Danach geht’s weiter zum Ostersonntag feiern bei Oma, Opa und den Zwillingen.

Nach polnischer Tradition nimmt man sich ein Ei und teilt dem anderen mit, was man sich für ihn wünscht.

Meine Mama hat sich wieder ins Zeug gelegt, was das Palmsonntags-Essen betrifft. Es gibt polnische Rote-Rüben-Suppe und Osterschinken.

Und zum Nachtisch einen polnischen Osterkuchen mit Schoki.

So, das waren unsere polnischen Ostern. Und wie habt Ihr die Feuertage verbracht? Viel mehr Bilder sehr Ihr bei Susanne von Geborgen Wachsen.

Wochenende in Bildern 8./9. April

Puuuh, die Woche war turbulent. Gravierende Veränderungen im Job und dann ist das Pralinchen auch noch krank geworden. Sie hatte einige Tage lang Fieber, ganz ohne andere Symptome. So etwas macht mich immer unrund, weil man nie genau weiß, was das Kind hat. Zum Glück konnte ich am Wochenende mal gedanklich abschalten.

Am Samstag nach dem Frühstück gebe ich mir einen Vitaminkick mit einem Apfel-Birne-Bananen-Cashewnuss Smoothie.


Dann bringen wir das Pralinchen zur Oma, damit wir die Einkäufe fürs Wochenende machen können. Wir erwarten nämlich Besuch von meiner liebsten Freundin und ihrer Familie aus der Schweiz.


Das obligatorische Wochenende-in-Bildern-Foto vom Dackel 🙂
Die Oma ruft mich bald darauf an, dass das Kind sehr quengelig ist. Sie hat noch immer Fieber. Ich sprinte also zu meinen Eltern und hole sie ab.


Nach dem Mittagsschläfchen „backen“ wir Kekse aus Knetmasse…ähm…mit den Füßen.
Endlich kommen die Gäste, also meine Freundin mit ihrem Mann und den zwei Kindern. Der Bub wird zum ersten Mal bei uns alleine übernachten. Seine Eltern gehen mit der Babyschwester in der Trage zu einer Abendveranstaltung. Wir sind ganz aufgeregt…ob das wohl klappen wird?


Ich mache dem Bub und unserem Pralinchen erstmal Kakao.


Dann schauen die beiden Kasperltheater im Fernsehen. Das Pralinchen kümmert sich liebevoll um den Buben. Sie fragt ihn, ob er Kakao will, ob sie ihm das Wurstbrot schneiden soll…


…und will ihn sogar zudecken. Sooo süß!!
Der Mann liest dem Buben noch eine Gute-Nacht-Geschichte vor und er schläft problemlos ein. Ein tapferer junger Mann! Das ist echt eine starke Leistung für einen Vierjährigen, schließlich sieht er uns aufgrund der Distanz ganz selten und hat noch nie bei uns übernachtet! Vielleicht hat die bindungsorientierte Erziehung seiner Eltern damit zu tun, dass er so selbständig ist?

Am Sonntag spielen die Kinder nach dem Frühstück ein bisschen miteinander. Das Buch vom Osterhasen ist heiß begehrt 🙂

Als sich das Pralinchen wieder mal „nackig“ macht, entdecken wir einen Ausschlag auf dem Rücken und am Bauch. Jetzt haben wir endlich Gewissheit: das war das Drei-Tage-Fieber!

Sie ist leider nicht so gut drauf, deshalb ist es gut, dass der Mittagsschlaf ziemlich lange ausfällt. Sie holt wohl Schlaf nach…

Danach gibt es Mittagessen: Puten-Pesto-Blätterteigrolle mit Nudeln und Pilzsoße.

Nachdem es dem Pralinchen endlich besser geht und das Fieber weg ist, gehen wir spazieren. Das ist mein erstes Eis in diesem Jahr!!

Danach geht es spontan nochmal zu Oma und Opa zum Abendessen und Spielen. Die Oma zeigt ihr viele Parfümfläschchen, das gefällt der kleinen Maus. Es wird noch auf Omas Bett herumgetobt und dann geht’s wieder nach Hause und ins Bett.

Und wie war Euer Wochenende? Mehr Bilder seht ihr wie immer bei Susanne von Geborgen Wachsen.

Unschöne Tage: Wochenende in Bildern 1./2. April 

Ich habe lange überlegt, ob ich dieses Wochenende überhaupt verbloggen soll, denn es war alles andere als Friede, Freude, Eierkuchen. Aber dann dachte ich mir, dass die unschönen Tage ja auch zum Familienalltag dazugehören. Und wenn viele Wochenendenden in einer Reihe schön und entspannt sind, dann darf es doch auch einmal eines geben, das aus der Reihe tanzt. Oder?

Der Samstag fing schonmal sehr schmerzhaft an…ich hatte heftige Bauchschmerzen, die bis in den Rücken und in die Zehenspitzen hineinzogen. Den Grund dafür findet Ihr im Titel dieses Beitrags versteckt 😉 Ich konnte nur noch liegenbleiben, und musste unser Familienfrühstück auslassen. Deshalb kein Bild diesmal davon.

Zum Glück kümmerte sich der Mann ums Pralinchen, sie gingen wieder in den Zoo und ich konnte mich ausruhen. Dadurch wurden die Schmerzen etwas besser. Jaja, der Körper zeigt genau an, wenn ihm etwas nicht passt!


Danach trafen wir uns bei der Oma. Das Pralinchen bekam mal wieder etwas geschenkt. Diesmal eine Masha-Puppe auf dem Fahrrad nebst dazugehörigem Bären. Das Pralinchen steht gerade auf diese Serie und die Oma ist auch total begeistert davon und lacht sich manchmal schlapp. Ist halt ihr beider „Ding“.

Während die Oma aufs Pralinchen aufpasst, gehen der Mann und ich einkaufen. Neben Lebensmitteln auch Laufschuhe für den Mann. Und ich schaue ebenfalls ein bisschen wegen frühlingshafteren Modellen, finde aber in dem Laden nur diese langweiligen „Oma-Treter“:

Wieder zuhause angekommen, mache ich einen Avocado-Mango-Rucola Salat. Leider habe ich kein Foto gemacht, deshalb hier ein Symbolbild von dort, wo ich das Rezept habe:

Der Mann und ich verbringen die Zeit zu Zweit im Streit. Es ist gar nicht so einfach, die Bedürfnisse aller Familienmitglieder unter einen Hut zu bringen und manchmal macht man sich das Leben unnötig schwer…auch als Paar.

Völlig verdattert gehe ich zur Oma, um das Pralinchen abzuholen. Der Dackel muntert mich mit seinem Dackelblick etwas auf.

Es ist schon Abend und wir gehen bald ins Bett. Ich schlafe mit dem Kind um 9:00 Uhr ein, müde von den Schmerzen und dem Zoff. 🙁

Am nächsten Tag zum Glück die Versöhnung, gleich am Morgen. Wir haben lange diskutiert und haben vielleicht eine Lösung. Wir müssen unser Familienleben demnächst etwas anders organisieren.

Der Mann macht mit dem Pralinchen einen Ausflug.

Und ich schaue inzwischen mal auf unseren Balkon. Die ersten Frühlingsboten haben es sich neben dem Baum gemütlich gemacht.

Als meine Beiden zurückkommen, gibt es Pizza mit Rucola und Prosciutto. Das Pralinchen hilft mir beim Teig kneten und in Form bringen.

Am Nachmittag übernehme ich die Kinderbetreuung und das Pralinchen und ich genießen die Frühlingssonne auf dem Balkon. Ich baue ihr eine Rutsche auf und dann kuscheln wir noch auf dem Sofa.

Ich liebe es, von der Terrasse aus in den wolkenlosen Frühlingshimmel zu schauen.

Irgendwie hat das Wochenende, das so schlecht angefangen hat, nun doch einen schönen Ausklang gefunden. Und wie habt Ihr es verbracht?

Viel mehr Bilder vom Wochenende seht Ihr wieder bei Susanne von Geborgen Wachsen.

Wochenende in Bildern 25./26. März

Dieses Wochenende in Bildern kommt sehr verspätet. Wir hatten nämlich Besuch von meinen Verwandten aus Polen, und die wollen immer recht viel Programm haben. Die Tage waren also schön ausgefüllt und die Abende durchgeplaudert – wenn die Kinder schlafen. Ich nütze jetzt mal den Mittagsschlaf vom Pralinchen, um endlich zu bloggen. Endlich! Ich habe es schon vermisst.

Wir starten in den Samstag mit einem herzhaften Frühstück.

Die Verwandten – mein Cousin, seine Frau, ihr Babysohn und meine Tante – wünschen sich einen Besuch im Zoo. Wir fahren gleich nach dem Frühstück los.

Der Babyneffe zuckt vor Freude aus, als er Pinguine sieht. Die Erdmännchen finden wir, das Pralinchen und ich, besonders süß.

Als wir bei den Fischen ankommen, sind wir alle schon ziemlich müde…es war recht viel los im Zoo und wir haben so einige Kilometer zu Fuß gemacht. Auch die Kinder haben viel erlebt und halten diesmal lange Mittagschschlaf.

Die Erwachsenen nützen diese Zeit für einen Spaziergang auf die Gloriette…

…und ein Käffchen auf der Terrasse, mit ganz viel Sonnenschein.

Wieder zuhause angekommen, packt uns alle der Hunger und ich koche Putenfleisch mit Pesto, Zucchini und Rosinen im Blätterteig, dazu Couscous und Champignons.

Als süßen Abschluss gibt es wieder die Sachertorte nach dem Rezept von meiner Mama. Diesmal ist sie aufgegangen, ich hatte das letzte Mal den Eischnee zu wenig fest geschlagen, deshalb war sie wohl sitzengeblieben.

Danach gehen die Kinder noch eine Runde zusammen baden. Der Babyneffe ist schon recht müde. Der Arme erschreckt ganz schön, als das Pralinchen das Wasser aufdreht. Er hat überhaupt viel Angst vor ihr…es wird aber noch der Zeitpunkt kommen, wo sie miteinander spielen werden. In ein paar Jahren…vielleicht.

Während der Babyneffe wie ein Stein schläft und kein einziges Mal aufwacht, ist unsere Nacht ganz mies. Ich mache 2 Stunden Einschlafbegleitung mit Dauernuckeln. Am Ende, als ich merke, dass ich keine Geduld und Nerven mehr habe, übernimmt der Mann. Das Pralinchen schläft spät ein und wacht stündlich auf. Sie wirkt angeschlagen. War wohl etwas viel Programm für sie…vielleicht bekommt sie aber auch gerade die hinteren Backenzähne? Wer weiß…

Dieses nächtliche Stillen nervt mich gerade, ich werde vielleicht bald in der Nacht abstillen.

Am nächsten Tag gibt es wieder Frühstück. Der Babyneffe wartet schon ganz ungeduldig, er ist ganz schön hungrig. So etwas erlebe ich beim Pralinchen nie, wahrscheinlich weil sie sich in der Nacht den Bauch mit Mamamilch vollschlägt…:-)

Danach erfüllen meine polnischen Verwandten jegliches Klischee und gehen in die Kirche. Währenddessen genießen wir mal in Ruhe etwas Familienzeit. Der Mann geht eine Runde laufen und das Pralinchen und ich schauen den Fußballern beim Training zu.

Wir treffen uns mit meinen Verwandten bei meinen Eltern, meine Mama hat ganz toll aufgekocht, es gibt Rehragout mit selbstgemachten Gnocchi und Salat. Mjam! Leider habe ich vergessen, Fotos zu machen.

Die Kinder spielen noch mit dem Dackel, der zum Glück sehr gutmütig ist und alles mit sich machen lässt.

Das Wochenende war schön und intensiv. Ich habe gemerkt, dass mein Cousin und seine Frau und der Mann und ich sehr unterschiedliche Erziehungsstile haben. Das gab auch Anlass zu nächtlichen Diskussionen (ich habe bereits dazu getwittert).

Wenn ihr sie nicht schon längst angeschaut habt – bei Susanne von Geborgen Wachsen findet ihr mehr  Bilder.

Mein kleines Mädchen

Liebes Pralinchen,

Du bist jetzt kein Baby mehr, Du bist ein kleines Mädchen. Unser kleines Mädchen. Und schon ein richtiges Persönchen. Heute bist Du zwei Jahre alt geworden, und ich wundere mich darüber, wie unfassbar schnell die Zeit vergangen ist, seit Du ein winziges Baby warst.

Ich erinnere mich noch an den Tag, an dem Du mit uns aus dem Spital gekommen bist, frisch geschlüpft, erst ein paar Tage alt. Es war ein strahlender Frühlingstag, die Vögelchen zwitscherten und untermalten damit unsere Stimmung. Unsere Herzen quollen über vor Freude und Glück, dass Du endlich bei uns warst. Diesen Moment werden wir nie vergessen.

Von einem winzigen, zarten Baby hast Du Dich in einen kleinen Wonneproppen verwandelt. Papa ist mit Dir ganz schön viel im Tragetuch spazierengegangen, denn im Kinderwagen, so alleine, hat es Dir nie so richtig gut gefallen. Da hast Du Deinem Ärger auch ordentlich Luft gemacht…verständlicherweise. Ihr seid in den Park gegangen, stundenlang, und habt viel frische Luft genossen. Papa war ganz stolz, dass er Dich vorne herumtragen konnte, und dass Du so schön bei ihm eingeschlafen bist.

Mit Mama bist Du schon immer gerne einkaufen gegangen, und dann haben wir zusammen gekocht. Du warst ganz neugierig darauf, was Mama da auf dem Teller hat. Und irgendwann hast Du an Deinem ersten Brötchen gelutscht. Im Sommer sind wir viel Eis essen gegangen, da habe ich Dich auch mal von meinem Eis kosten lassen. So kalt und fruchtig…das schmeckte ganz anders als Mamamilch. Deine Miene dabei war unvergesslich!

Ich erinnere mich noch an den Moment, an dem Du Dich zum ersten Mal gedreht hast. Das war im Park, wir machten ein Picknick auf dem Rasen. Du bist den kleinen Hügel ein Stückchen hinuntergerollt! Und von da an wurdest Du ganz langsam immer mobiler, Du hast angefangen, Dich aufzusetzen, zu robben und zu krabbeln.

Und dann war Dein erster Geburtstag. Wir feierten ihn mit Deinen Freunden und einem Kuchen, auf dem Dein Name stand, zusammen mit Winnie-the-Pooh, Esel und Schweinchen. Du hast zu ihnen „Baba“ gesagt. Und dann wurde aus dem „Baba“ so langsam ein „Papa“ und ein „Mama“. Deine ersten Schritte hast Du ein paar Monate später auch schon gemacht, und wir gingen zusammen mit der Oma Schuhe für Dich kaufen.

Als der Frühling kam und es wärmer wurde, sind wir ganz viel auf den Spielplatz gegangen. Du hast im Sandkasten gespielt und Papa ist mit Dir auf den wildesten Rutschen gerutscht. Im Sommer fuhren wir zum ersten Mal ans Meer, das war eine lange Autoreise! Du hast im Wasser geplanscht, Steine gesammelt, kleine Krebse beobachtet.

Im Herbst sind wir zu Deiner anderen Oma, zum Opa und zu Deiner Cousine gefahren. Du hast mit den vielen Hunden und Katzen gespielt und wir sind im Wald spazierengegangen. Schon langsam haben sich die Blätter gelb, rot und braun verfärbt. Wir haben Kastanien gesammelt und Figuren gebastelt.

Ein großer Schritt für uns war Deine Eingewöhnung im Kindergarten. Du bist so lieb aufgenommen worden und endlich konntest Du auch mit anderen Kindern spielen, nicht nur mit Mama und Papa. Du bastelst viele schöne Sachen, beobachtest die anderen Kinder, weißt alle ihre Namen und isst auch schon zu Mittag. Jetzt bist Du schon ein richtiges Kindergartenkind!

Liebes Pralinchen, ich bin so glücklich dabei, Dich beim Großwerden zu begleiten. Deine kleinen Händchen zu halten, die mittlerweile schon zeichnen, malen, kneten können. Dir über den Kopf zu streicheln und es zu genießen, wenn Du Dich an mich kuschelst. Dir beim Spielen zuzusehen und mich immer wieder zu wundern, wie kreativ Du bist und wie toll Du schon so viele Sachen machst. Ich liebe es, wenn Du mit mir sprichst und ganz aufmerksam zuhörst, die Geschichte immer wieder erzählt bekommen willst. Du bist so lieb und hilfsbereit, so ruhig und sensibel. Du bist so wunderbar und verzauberst mich jeden Tag aufs Neue!

Deine Mama

Poetram und Tortendesaster: Wochenende in Bildern KW 11

Endlich bin ich dieses Wochenende zu mehr Schlaf gekommen. Am Samstag haben das Pralinchen und ich bis 9:30 Uhr geschlafen!!! So etwas gab es noch nie!! Wenn der Mann uns nicht geweckt hätte…

Das Frühstück musste ich dann schnell hinunterschlingen, weil ich 1h später mit einer Freundin verabredet war. Ich fuhr mit der Straßenbahn zum Treffpunkt, genauer gesagt mit der „Poetram“: Ich stieg in die altbackene Tram ein, verfasste ein kurzes Gedicht und bekam dafür einen gratis Kaffee. Ein netter Marketing-Gag einer bekannten österreichischen Kaffeemarke.

Danach startete unser Mini-Shoppingtrip mit der Freundin. Klamotten für uns? Nein! Für die Kinder. War ja klar…

Eine kleine Erfrischung zwischendurch und plaudern, was das Zeug hält…man hat sich seit ein paar Monaten nicht mehr gesehen.

Nach der kurzen Pause suchten wir einen bestimmten Kinderbuchladen und haben uns dabei verlaufen. Dort angekommen, hatten wir nicht mehr viel Zeit, weil wir schon nach Hause mussten. Es waren so viele tolle Bücher, dass ich mich in der kurzen Zeit nicht entscheiden konnte…leider.

Ab nach Hause zu meinen Beiden, die inzwischen im Museum waren. Danach ging es noch zur Oma und Opa, der Mann und ich kauften ein, das Pralinchen spielte mit dem Dackel und ich holte sie dann wieder ab. Da war es schon wieder dunkel…Sie war nach der Zeit bei Oma und Opa ziemlich aufgedreht, überreizt und müde. War wohl anstrengend gewesen…

Am Sonntag wollte das Pralinchen unbedingt Tomaten mit Kräutersalz frühstücken. Eine kleine Vorspeise, sozusagen. Es gab auch wieder unsere altbewährten, mit Käse überbackenen Rucola-Pesto-Brötchen und Schokomüsli.

Nach dem Frühstück ging der Mann mit dem Pralinchen wieder ins Museum, das Wetter war leider nicht schön, eher regnerisch. Ich blieb zuhause und machte „Backe, backe Kuchen“. Das Pralinchen hat morgen ihren zweiten Geburtstag, und so wagte ich mich an eine Sachertorte, nach dem Geheimrezept von meiner Mama.

Zuerst Zutaten abwiegen: Schoko, Butter, geriebene Mandeln, Semmelbrösel. Eier trennen, schlagen. Alles zusammenrühren.

Hand aufs Herz: am besten schmeckt doch der rohe Teig, oder?

So sieht die fertig gebackene Torte aus…ein Desaster! Sie ist nämlich nicht aufgegangen! Ist nur 2cm hoch geworden (sieht man auf dem Foto nicht), irgendwas habe ich falsch gemacht…

Wahrscheinlich war die Schokomasse noch zu warm…oder ich habe das Eiweiß zu wenig steif geschlagen. Jedenfalls bin ich froh, dass wir den Geburtstag nur klein feiern, sonst müsste ich mir noch schnell was anderes überlegen. Also ein Backprofi bin ich definitiv nicht! Hoffentlich macht die Tortendeko noch was her, die muss ich morgen noch besorgen.

Als das Pralinchen mit dem Papa wieder nach Hause kommt, verstaue ich die Torte schnell im Kühlschrank. Soll ja morgen schließlich eine Überraschung sein. Danach fahren wir zu Freunden, die gerade umgezogen sind. Die Mädels spielen zusammen und das Pralinchen bekommt eine riesige Kuschelente geschenkt. Sie strahlt übers ganze Gesicht!

So, das war unser Wochenende in Bildern. Mehr seht Ihr wieder bei Susanne von Geborgen Wachsen. Und was habt Ihr so unternommen?

Wochenende in Bildern 4./5. März

Dieses Wochenende war irgendwie von der Masern-Impfung gezeichnet, ich habe mich noch schnell entschlossen, meine Maus zu impfen, darüber habe ich hier gebloggt. Nun hatte sie wegen der Impfung Fieber und fühlte sich matt. Sie setzte sich auf einen Stuhl, deckte sich zu und wollte im Sitzen schlafen.

Als es ihr wieder etwas besser ging, wollte der Mann gleich mit ihr raus, denn es war so schönes Wetter. Und so fuhren sie in den Park. Vielleicht tat dem Pralinchen die Ablenkung auch ganz gut…

Inzwischen machte ich mich auf den Weg zum Bauernmarkt. Die Sonne schien, es war herrlich, die ersten warmen Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren!

Ich war schon etwas spät dran, der Bauernmarkt war schon fast leer…

Auf meinem Lieblingsstand gab es aber noch ein paar schöne Sachen…das Wochenende ist gerettet!

Und Obst und Gemüse sind zum Glück auch noch da! Ich besorgte die nötige Ration an Vitaminen für die ganze Woche.

Achtung: Jetzt wird es bunt! Das Pralinchen hat in zwei Wochen Geburtstag. Ich hole mir Inspiration für die Geburtstagstorte in der Auslage einer Konditorei.

Im Spielzeugladen um die Ecke schlage ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: ich recherchiere für einen Artikel, den ich für ein Magazin schreibe. Es geht um Produkte für „kleine Gärtner“, um in der Erde zu buddeln, matschen, gießen. Leider hat dieser Laden nur so Plastikzeug:

Gleichzeitig kaufe ich dem Pralinchen ein Geburtstagsgeschenk: eine Eisenbahn aus Bauklötzen mit Minnie und Mickey-Mouse.

Nach den Einkäufen kommen Papa und Pralinchen nach Hause, und das Kind wird zur Oma gebracht, damit wir Eltern ein bisschen Zeit zu zweit haben. Leider wird das diesmal nicht so lange, weil die Oma mich bald darauf anruft, dass das Pralinchen nicht so fit ist und ich zu ihr kommen soll. Die arme Maus hat wieder Fieber und ist ganz müde. Schon schlimm, was eine Impfung mit so einem kleinen Körper anstellt…

Am nächsten Morgen geht es ihr zum Glück wieder besser. Sie will gleich das neue dunkelblaue Kleid anziehen, das ich ihr gestern gekauft habe.

Nach dem Frühstück wird „Verstecken“ gespielt:

Und dann geht es gleich wieder los, mit dem Mann in den Zoo:

Ja, der Bär muss natürlich auch eine Mütze tragen! Es war heute, am Sonntag etwas frischer als gestern.

Das Pralinchen schaut sich Zebramangusten an. Der Mann gesteht mir später, dass er googeln musste, was das Kind zu ihm gesagt hat. Wir erziehen sie nämlich zweisprachig, und er kennt so einige polnische Wörter nicht.

Während meine beiden im Zoo sind, schreibe ich an meinem Artikel fürs Magazin. Und koche.

Heute gibt es bei uns Tortillas:

Danach übernehme ich die Kinderbetreuung. Ich möchte mit dem Pralinchen kneten, und wir stellen unsere Knetmasse aus Mehl, Wasser und Öl her. Leider habe ich nur Kräutersalz zuhause, und ohne Salz wird der Teig etwas klebrig. Aber es hat ihr trotzdem Spaß gemacht.

So, das war unser Wochenende. Mehr seht ihr bei Susanne von Geborgen Wachsen. Und was habt Ihr so getrieben?

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