Kekse

Wochenende in Bildern 2./3. Dezember 17

Wir haben uns schon zum Glück vom letzten Wochenende mit Pralinchens Magen-Darm-Virus, durchgekotzten Nächten und riesigen Wäschebergen erholt und hatten endlich wieder ein entspanntes Wochenende. Aber seht mal selbst…

Samstag:

Zuerst wird der Adventskalender geplündert…

Zum Frühstück gibt es Porridge – zurzeit Pralinchens Lieblingsessen. Sie verputzt die ganze Schüssel.

Danach gehe ich in die Stadt, um die ersten Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Es ist kalt und ich werfe mich in meinen Kuschelpulli. Anhand dieses Selfies merke ich, dass ein dringender Friseurbesuch ansteht 🙂

Inzwischen geht der Mann mit dem Kind in einen Indoor-Park und bekommt dafür von mir eine Medaille, nein, zehn Medaillen verliehen. Ich hasse diese Hallen wie die Pest! Aber immerhin macht es dem Kind viel Spaß da drinnen.

Danach treffen wir uns bei der Oma, die das Kind übernimmt. Der Mann und ich schauen uns einen grottenschlechten Film an („Killing Hasselhoff“) und machen uns Käsefondue.

Sonntag:

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…

Frühstück mit meinem geliebten Matcha-Tee und überbackenen Brötchen.

Das Pralinchen macht ein kleines Puppenhäuschen aus dieser Schachtel. Ich bewundere immer wieder ihre Kreativität.

Danach sind wir bei unseren lieben Freunden eingeladen. Das Pralinchen verweigert den Mittagsschlaf und kuschelt sich kurz in das Körbchen, in dem sonst immer das Baby-Mädchen liegt.

Mittagessen: Hühnersuppe kommt bei Groß und Klein immer gut an!

Danach basteln wir knusprige Häuschen aus Butterkeksen.

Die Kinder helfen mit: sie streichen Zuckerguss (120g Puderzucker mit 1 El Zitronensaft) auf die Kekse. Und „stehlen“ immer wieder Schokodrops und Gummibärchen. Wir Erwachsene können uns aber auch schlecht zurückhalten, hihi.

Wir stecken die Kekse zusammen. Je fester der Zuckerguss, umso besser hält das Haus zusammen.

Dann verzieren wir die Häuschen mit Schokodrops und verpassen ihnen zwei „Einwohner“.

Und so sehen die fertigen Häuschen aus:

Zum Abendessen gibt es semi-selbstgemachte Pizza. Wir holen rohen Pizzateig vom Italiener und belegen die Pizza zu Hause selbst.

Ich falle um 20:00 Uhr mit dem Kind ins Bett und komme deshalb erst heute dazu, das Wochenende zu verbloggen. Und wie war’s bei Euch?

Mehr Bilder seht Ihr wie immer bei Susanne von Geborgen Wachsen.

In der Weihnachtsbäckerei: Bananen-Butter-Kekse mit Schoko

Macht es Euch auch Spaß, mit Euren Kindern Kekse zu backen? Und liebt Ihr auch diesen Duft – wenn das ganze Haus nach frisch gebackenen Keksen riecht?

Wir hatten diese Woche lieben Besuch und haben ein einfaches Rezept ausprobiert. Danke @FrauDingsda für den super Rezept-Tipp!

Die Kekse kommen ohne Zucker aus, da die Banane die ganze Süße gibt. Und sie schmecken herrlich fruchtig-buttrig-bananig. Der Schoko-Überzug macht noch den letzten Schliff.

Hier das Rezept für die Bananen-Butter-Kekse

Zuerst kneten die Mädels den Teig eine Weile und rollen ihn dann aus. Nicht zu dünn, damit die Kekse gut ausgestochen werden können. Natürlich wird beim Ausstechen auch etwas Teig genascht. 🙂

Wir verwenden verschiedene Formen – vom Weihnachtsbaum bis hin zum Elch. So sehen die Kekse im Rohzustand aus. Sie kommen gleich in den Ofen.

Das Backen dauert nicht lange, etwa 13 Minuten. Dann kühlen sie noch etwas ab. Wir schmelzen hochprozentige Zartbitterschoki und verzieren die Kekse mit Streuseln.

Das Beste kommt zum Schluss: das Pralinchen schleckt die Schoki im Topf aus und steckt ihr ganzes Gesicht hinein :-).

Und was backt Ihr gerne mit Euren Kindern? Habt Ihr auch ein erprobtes Lieblingsrezept?

Ich kann deine hohen Ansprüche nicht erfüllen


Der Weihnachtsstress hat uns alle. Ich bin angespannt, der Mann ebenfalls und das Pralinchen spürt den Druck. Denn Kinder spüren irgendwie alles. Sie bockt, zickt, sagt ständig „Nein“. Blöd, wenn man selbst gerade ein Nervenbündel ist. Und auch noch viel zu hohe Ansprüche an sich hat. 

Es hat alles so schön angefangen…

Ich habe mit dem Pralinchen Kekse gebacken, während der Mann unser Arbeitszimmer aufgeräumt hat. Denn dieses war schon längst zu einer Abstellkammer geworden und wir wollten etwas Ordnung hineinbringen. Mama und Kind werkelten also in der Küche. Wir backten unsere ersten Kekse überhaupt und entschieden uns für ein einfaches Rezept. Was nicht so einfach war: das Pralinchen wollte alles selber machen und war trotzig, wenn ich dazwischenfunkte. Und ich funkte zu oft dazwischen, denn irgendwie wollte ich, dass die Kekse auch nach Keksen aussehen. Nun, irgendwie schafften wir es letztendlich doch noch, das Blech zu befüllen. Der Duft der Orangen-Schoko Plätzchen breitete sich in der ganzen Wohnung aus. Das Pralinchen brachte dem Papa ihren ersten selbstgemachten Keks, sie war ganz stolz darauf. 

Dann knallte es…

Wir bewunderten das neue Arbeitszimmer, es war jetzt von der Rumpelkammer zu einem gemütlichen Raum mutiert. Das hat der Mann super gemacht und bekam dafür ein Küsschen von mir. Und dann sollte Pralinchen Mittagsschläfchen machen, weil wir noch auf dem Weihnachtsmarkt verabredet waren. Wollte sie aber nicht. Keine Chance. 

Wir legten uns mit ihr hin, der Mann holte noch eine Decke. Als er wieder zur Tür hereinkam, kam ihm Pralinchen entgegen. „Zack!“ Es knallte. Die Tür knallte Pralinchen genau auf die Nase. Der Mann zu mir: „Kannst du nicht aufpassen? Das ist deine Schuld.“ Das Pralinchen weinte und ich tröstete sie. „Das hätte ich ja nicht ahnen können, dass du genau in dem Moment zur Tür hereinkommst,“rechtfertigte ich mich. Ich war richtig sauer, denn es ist immer das gleiche Muster: dem Pralinchen passiert etwas, und der Mann gibt mir die Schuld dafür. Ich hätte in dem Moment die Verantwortung, ich hätte besser aufpassen sollen. Immer das gleiche Spiel. „Ich bin kein Supermensch. Ich kann gewisse Dinge nicht vorhersehen. Du hast zu hohe Ansprüche an mich. Ich kann diese hohen Ansprüche nicht erfüllen“ platzte es aus mir heraus. 

Perfekt, perfekt, …defekt!

Und irgendwie dachte ich mir, dass ich von diesen ganzen Ansprüchen erdrückt werde. Denn nein, nicht nur der Mann stellt sie an mich, sondern auch ich an mich selber. Und allen voran die Gesellschaft. 

Schauen wir uns mal die Liste an Anforderungen einer Mama doch genauer an: 

  • die Wohnung soll perfekt aufgeräumt und der Jahreszeit entsprechend dekoriert sein.
  • Das Essen soll frisch gekocht sein, jeden Tag. Am besten Bio und regional. 
  • Man soll sein eigenes Geld verdienen, man will ja nicht vom Partner abhängig sein.
  • Der Job soll ja noch dazu Spaß machen, man muss förmlich darin aufgehen. 
  • wehe, man überschminkt die zu den Knien hängenden Augenringe nicht, bevor man perfekt gestylt außer Haus geht!
  • Das Kind muss möglichst ohne Kakao-Flecken und Blessuren vom täglichen Anzieh-Kampf, pünktlich auf die Minute in die Kita gebracht werden, sonst geht der Tagesplan nicht auf. 

Daneben organisiert man den nächsten Wochenendeinkauf inklusive Wochenplan. Und das alles gepaart mit der Riesen-Verantwortung, die man sowieso schon hat: dass dem Kind ja nichts passiert, es sich kein Bein oder sonst eine Gliedmaße bricht, während es seine Kletterkünste übt. Ach ja, und nebenbei backt man ja auch noch den nächsten Kindergeburtstags-Kuchen oder eben Weihnachtskekse. Und nicht zu vergessen: für den Partner soll man ja auch noch mitdenken. Damit man ihn genau in der Millisekunde, in der er das Zimmer betritt, vorwarnt, dass das Kind zur Türe sprintet. 

Ich übertreibe jetzt etwas, aber irgendwie läuft es schon darauf hinaus, oder? Ich jedenfalls komme mit diesem Druck nicht immer so gut klar. Wie geht es euch dabei? Und wie schafft man das, wenn noch ein, zwei weitere Kinder am Rockzipfel hängen?

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