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Meine Frustliste: 7 Dinge, die mich gerade nerven

Es gibt derzeit ein paar Sachen, die mich ganz schön frustrieren und die möchte ich mit Euch teilen. Es nervt mich, dass ich das so mache, wie ich es mache und dass ich es nicht besser machen kann. Es nervt mich auch die Situation an sich, nicht mein Kind, das möchte ich einfach vorab schon gesagt haben. Denn meine Maus kann nichts dafür, dass Mama Familienmanagemet manchmal nicht so gut kann. Und ich frage mich immer wieder: wie schaffen das die anderen? Und was könnte ich besser machen?

Es sind zwar Kleinigkeiten, aber sie beeinflussen derzeit den Alltag und das Wohlbefinden. Und ich würde das alles so gerne ändern, nur habe ich (noch!) irgendwie keinen Plan, wie…

  1. Mein Kind geht erst um 22:00 Uhr schlafen. Ich bin meistens so fertig, dass ich bei der Einschlafbegleitung einpenne. Der Mann schläft sowieso meistens schon um 21:00 Uhr, weil er um 4:00 Uhr früh aufsteht. Wir haben keinen Abend für uns. Oder zumindest sehr, sehr selten.
  2. Ich bin (durch das Langzeit-Stillen) die einzige, die das Kind ins Bett bringt, und das schon seit der Geburt. Ich würde gerne mal am Abend länger weggehen als bis 22:00 Uhr. Ich fühle mich in meiner Freiheit eingeschränkt. Bis jetzt hat es nur einmal geklappt, dass das Pralinchen abends beim Mann einschlief.
  3. Mein Kind schläft auch zu Mittag ohne mich nicht ein. Sie wird von der Oma im Kindergarten um 12:00 Uhr abgeholt, ich komme von der Arbeit um 14:00 Uhr nach Hause. Sie schläft erst ein, wenn ich da bin. Hat gewisse Vorteile, aber auch Nachteile. Zum Beispiel können wir manchmal kein Nachmittagsprogramm machen, oder erst ab 16:00 Uhr.
  4. Sie wacht in der Nacht oft auf und braucht jedes Mal zum Weiterschlafen die Brust. In guten Nächten klappt das auch super und ich schlafe gleich wieder weiter. Aber in letzter Zeit liege ich einfach nur stundenlang wach. Sehr blöd.
  5. In den letzten Wochen ist es mir oft passiert, dass ich einen Ausflug mit dem Pralinchen gemacht habe, und ich den Zeitpunkt für ihr Mittagsschläfchen verpasst habe. Das endete immer in einem riesen Drama mit Wutanfall und Geschrei. Schlechtes Timing von mir.
  6. Der Mann beschwert sich immer wieder mal, dass er keine Zeit für sich hat. Das stimmt auch. Und ich weiß trotzdem nicht, wie wir das so managen sollen, dass auch er mehr Freiräume bekommt, in denen er exklusive Me-Time hat. Das ist oft ein Streitthema.
  7. Ich sollte meine Bauchübungen machen, weil ich seit der Schwangerschaft einen Spalt zwischen den Bauchmuskeln habe. Komme nicht dazu und manchmal bin ich einfach zu faul und mache lieber Dinge, die mir mehr Spaß machen.

So, genug gejammert! Die Liste ließe sich noch fortführen, aber das sind vorerst die wichtigsten Punkte. Und beim Schreiben ist mir aufgefallen, dass es gut tut, sich diese Dinge bewusst zu machen. Jetzt heißt es nur noch: ändern, was man ändern kann. Und das ist der schwierigste Teil.

Und was frustet Euch gerade? Vielleicht wollt Ihr Euch das auch mal von der Seele schreiben? Kann ich jedenfalls sehr empfehlen!

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